Infrastruktur

380-KV-Leitung erreicht Grenze von Süden her

380-KV-Leitung erreicht Grenze von Süden her

380-KV-Leitung erreicht Grenze von Süden her

Fröslee/Frøslev
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Die letzten Gittermasten der zusätzlichen Hochspannungsverbindung zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark werden in der Nähe der deutsch-dänischen Grenze gebaut. Foto: Volker Heesch

Gittermasten in Nachbarschaft zum Autobahngrenzübergang Fröslee werden montiert. Ab Jahresmitte 2020 soll Strom über die Grenze fließen.

Die neue deutsch-dänische Stromautobahn zwischen Audorf bei Rendsburg und dem Umspannwerk Kassö/Kassø bei Apenrade/Aabenraa geht der Fertigstellung entgegen. Während auf dänischer Seite bereits die Stromkabel gezogen werden, erfolgt aktuell die Montage der letzten Masten der 380-Kilovolt-Leitung in Nachbarschaft zum Autobahn-Grenzübergang Fröslee.

Erst im Oktober Baugenehmigung erhalten

Erst im Oktober 2019 hatte der Netzbetreiber auf deutscher Seite,Tennet, die Genehmigung für den letzten Abschnitt zwischen Handewitt und der Grenze erhalten. Mitte 2020 soll Hochspannungsstrom fließen.

Mehr Stromexport möglich

Mit der neuen Hochspannungsverbindung kann deutlich mehr Strom als bisher zwischen Nord- und Mitteleuropa im- und exportiert werden. Das Vorhaben ergänzt neue Stromtrassen zwischen Kassö und Nordjütland, wo das dänische Stromnetz mit dem norwegischen verknüpft ist.

Absicherung der Energiewende

Die neue internationale Verbindung sichert die Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Erzeugung. Windstrom kann besser exportiert und bei Flaute z. B. in Dänemark durch Lieferungen aus Deutschland ersetzt werden.

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