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Urlaub ist ins Wasser gefallen: So viel hat es im Juli noch nie geregnet

Urlaub ist ins Wasser gefallen: So viel hat es im Juli noch nie geregnet

So viel hat es im Juli noch nie geregnet

Ritzau/ket
Kopenhagen
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Die Regenjacke gehörte in Dänemark zu den „Must-haves“ des Sommers (Archivfoto). Foto: Karin Riggelsen

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Nach Angaben des Dänischen Meteorologischen Instituts war der Juli dieses Jahres der nasseste Juli, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Einen vergleichbaren Sommer gab es zuletzt 1931.

Im Juli 2023 hat es in Dänemark so viel geregnet, wie nie zuvor. Dies hat Mette Wagner, diensthabende Meteorologin des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI), am Dienstagmorgen bekannt gegeben.

Die vorläufigen Daten des DMI zeigen, dass im Juli dieses Jahres 140,9 Millimeter Regen gefallen sind. Diese Zahl steht jedoch unter Vorbehalt, da eine endgültige Aussage mit Dezimalzahlen erst im Laufe des Tages am Dienstag vorliegen wird.

Der bisherige Rekord, der auf das Jahr 1931 zurückgeht, lag bei 140 Millimetern, aber damals wurde nicht mit Dezimalzahlen gemessen. Daher mussten 140,5 Millimeter überschreiten werden, um offiziell von einem Rekord sprechen zu können.

Der Juli, der Monat, in dem viele Menschen ihren Sommerurlaub verbringen, ist normalerweise viel trockener als in diesem Jahr.

Durchschnitt liegt bei 68,8 Millimetern

„Normalerweise fallen im Juli 68,8 Millimeter Regen. Der Unterschied zu den 140,9 Millimetern, die im Juli dieses Jahres gemessen wurden, ist also beträchtlich“, sagt Mette Wagner.

In diesem Jahr waren Mai und Juni von Hitze und Trockenheit geprägt, aber das änderte sich, als der Juli kam.

Regen in Nordschleswig

In Nordschleswig hat es im Juli in Apenrade (Aabenraa) mit 184 Millimetern im Vergleich zu den anderen Kommunen im Landesteil am meisten geregnet, gefolgt von Hadersleben (Haderslev) und Tondern (Tønder). In Sonderburg (Sønderborg) lag der Niederschlag bei 138,6 Milimetern.

Der August beginnt mit einem Wetter, das dem ähnelt, was viele Menschen, die im vergangenen Monat in Dänemark waren, erlebt haben.

Nach Angaben des DMI besteht am Dienstag die Gefahr von Starkregen und Wolkenbrüchen.

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