Nachruf

Ralph Carstensen in memoriam

Ralph Carstensen in memoriam

Ralph Carstensen in memoriam

Haustedt/Havsted
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Peter Andersen ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Foto: DN

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Man kannte ihn als engagierten, aktiven und hilfsbereiten Menschen. Im Alter von 49 Jahren ist Ralph Carstensen aus Haustedt verstorben.

Die Familie, Freunde und Bekannte trauern um Ralph Carstensen. Er starb im Alter von 49 Jahren.

Die Trauerfeier zur Beisetzung findet am Freitag, 9. Dezember, ab 11 Uhr in der Kirche zu Rapstedt statt.

Ralph Carstensen hinterlässt Ehefrau Camilla und die drei Töchter Ditte, Emma und Sofie.

Als Sohn von Dorte und Andreas Carstensen wuchs Ralph zusammen mit den Geschwistern Tina, Marco und Melanie in Haustedt auf und besuchte die deutschen Schulen in Rapstedt (Ravsted) und Tingleff (Tinglev).

Er wechselte später auf die Handelsschule, ehe er sich in die große weite Welt begab.

Reiselust

Ralph Carstensen reiste in die USA und war rund ein Jahr in Nord-Dakota und Florida in der Landwirtschaft tätig.

Dem Berufszweig blieb er treu. Zurück in Dänemark, ließ er sich an der Landwirtschaftsschule „Kalø" bei Aarhus zum Landwirt ausbilden.

Als er zum 30. Geburtstag eines gleichaltrigen Mitschülers eingeladen war, lernte er dessen Schwester Camilla kennen, die von Süd-Fünen (Sydfyn) stammt. Sie verliebten sich ineinander und heirateten 2006.

Zuvor war Ralph Carstensen noch einmal in der großen weiten Welt unterwegs. Sein Interesse an fremden Ländern ließ ihn nach Australien, Neuseeland und Asien reisen.

Familienbetrieb stetig ausgebaut

Ralph Carstensen zog mit seiner Ehefrau auf den Familienhof in Haustedt, den er weiterbetrieb. Auf einem Nachbargrundstück wurde ein neues Haus gebaut.

Der Betrieb wurde über die Jahre mit dem Kauf umliegender Höfe stetig erweitert und umgestellt. Standbein des Landwirts war zuletzt die Kälbermast.

Ralph Carstensen war für sein Engagement und seine Hilfsbereitschaft in der Ortsgemeinschaft Rapstedt geschätzt.

Engagiert und sozial

Ob im Freibad, beim Dorffest oder bei anderen Gemeinschaftsveranstaltungen: Auf seine Hilfe konnte man immer bauen.

In jungen Jahren spielte er im Trikot des JRO (Jugendbundes Rapstedt Osterhoist) mit Vorliebe Handball.

Er war generell ein aktiver Mann, der mit Freunden, Bekannten und insbesondere mit den Töchtern immer viel unternahm.

Die Familienfreizeit des Sozialdienstes Nordschleswig im Haus Quickborn in Kollund war ein fester Bestandteil im Ferienkalender der Familie, die einen lieben Menschen verloren hat.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Minderheit mit Mut zur Zukunft“