Kommunalverwaltung

Nachhaltigkeit bekommt einen neuen Posten

Nachhaltigkeit bekommt einen neuen Posten

Nachhaltigkeit bekommt einen neuen Posten

Apenrade/Aabenraa
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Die Kommune sucht eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für eine Stelle, die neu geschaffen wurde und die Entwicklung in der Kommune unterstützen soll. Foto: Kommune Apenrade

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Voraussichtlich im Mai wird eine neu geschaffene Stellung innerhalb der Kommune besetzt sein. Die neue Chefin oder der neue Chef für Wirtschaft und Nachhaltigkeit trägt der Entwicklung in der Kommune Rechnung. Die Stelle wird jedoch keine zusätzlichen Kosten verursachen. Warum, erklärt die zuständige Kommunaldirektorin

Der Ausschuss für nachhaltige Entwicklung ist im Zuge der Konstituierung der neuen Stadtratsmehrheit in der Kommune Apenrade entstanden. In der Zuständigkeit des Ausschusses sind mehrere politische Gebiete zusammengefasst worden, die zuvor bei verschiedenen anderen Ausschüssen angesiedelt waren. Da die neue politische Mehrheit im Stadtrat jedoch ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit wirft, gibt es jetzt den neuen Ausschuss.

Bereichsleiter ging im Dezember

In der Kommunalveraltung ist Direktorin Ditte Lundgaard Jakobsen mit ihrem Aufgabengebiet „Planung, Technik und Umwelt“ für das Thema Nachhaltigkeit zuständig.

Nachdem der frühere Projektchef Jesper Kjærgaard die Kommune verlassen hatte, um in die Selbstständigkeit zu wechseln, gab es eine neu zu besetzende Stelle. Kjærgaard hatte die Aufgabe, die Wirtschaft in der Kommune zu fördern. Er hatte unter anderem Kontakt zu Google und Apple, die sich in der Kommune niederlassen wollten.

Neuer Fokus – neue Ansprüche

Da sich der kommunale Fokus jedoch unter anderem mit dem Aufkauf des Enstedtwerkes geändert hat, und sich dort nachhaltige Energieproduktion ansiedeln wird, hat sich auch das Aufgabenbild des kommunalen Projektchefs geändert. „Es sind Aufgaben hinzugekommen und deshalb haben wir beschlossen, die bisherigen Aufgaben von Jesper Kjærgaard zu erweitern“, erklärte Ditte Lundgaard Jakobsen gegenüber „jv.dk“. Da es die Stelle schon zuvor gegeben hatte, sei so gesehen keine neue geschaffen worden. „Die Aufgaben wurden nur erweitert und das Budget dafür ist vorhanden“, so die Direktorin.

„In der ,grünen Umstellung‘ liegt ein großes Potenzial für die Kommune und das soll gefördert werden“, so Lundgaard Jakobsen weiter. Deshalb wird der neue Bereichsleiter sich die Bezeichnung „Chef für Gewerbe und Nachhaltigkeit“ ans Revers heften können.

Das Arbeitsvermittlungsportal „Genitor“ ist beauftragt worden, die Stelle auszuschreiben. Noch bis zum 9. März haben Interessenten die Möglichkeit, sich zu bewerben. Im Mai, so der Plan, soll der neue Bereichschef seinen Posten antreten.

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