Ostern 2021

Fröhliche Gottesdienste auf dem Knivsberg

Fröhliche Gottesdienste auf dem Knivsberg

Fröhliche Gottesdienste auf dem Knivsberg

Knivsberg /Knivsbjerg  
Zuletzt aktualisiert um:
Pro Gottesdienst waren trotz der Größe des Theatersaales auf dem Knivsberg nur 20 Teilnehmer erlaubt. Foto: Karin Riggelsen

Wegen der Corona-Einschränkungen war der traditionelle Gemeinschaftsgottesdienst für den gesamten Pfarrbezirk in zwei kleinere Feiern aufgeteilt worden.

Am Ostersonntag sind zwei fröhliche kleine Oster-Familiengottesdienste im Theatersaal auf dem Knivsberg gefeiert worden.

Wegen der Corona-Restriktionen war der traditionelle Gemeinschaftsgottesdienst für den gesamten Pfarrbezirk Süderwilstrup (Sønder Vilstrup) in zwei kleinere Feiern aufgeteilt worden, bei denen die Teilnehmerzahl jeweils auf 20 beschränkt war.

Im ersten waren 19 Personen dabei, im zweiten 20 – mit vielen Kindern.

Silke Schultz und Vagn Hansen musizierten und Mitglieder der Chöre aus Wilstrup und Oxenwatt übernahmen den Gesang. Foto: Karin Riggelsen

Schöne Musik und kurzweilige Unterhaltung

Der Saal war österlich gestaltet und geschmückt. Silke Schultz und Vagn Hansen musizierten mit Gitarre, Flöte und Harfe. Nordeuropäische Weisen erklangen.

Da gemeinsames Singen nicht erlaubt ist, übernahmen Mitglieder des Wilstruper und des neuen Oxenwatter Chores (Oksenvad) den Gesang; die Gottesdienstteilnehmer durften dann mitsummen.Die Kinder gewannen souverän das Oster-Wort-Spiel und gestalteten mit ausgemalten Bildern die Spiele-Wand.

Kurz schien sogar die Sonne und brachte das Textil-Kreuz im Fenster hinter Pastor Martin Witte zum Leuchten. Foto: Karin Riggelsen

Osterkörbchen für die Kinder

Damit es zwischen den beiden Gottesdiensten nicht zu ungewollten „Staubildungen“ beim Betreten bzw. Verlassen des Theatersaals kommen konnte, gab es einen Eingang und einen Ausgang.

Schöne Musik begleitete alle beim Hinausgehen an der Giebelseite des Hauses. Jeder Teilnehmer setzte eine Blume in das Blumenkasten-Kreuz, und die Kinder freuten sich an den lecker gefüllten Osterkörbchen.
Wegen der Corona-Restriktionen musste das gemeinsame Ostereier-Suchen der Kinder in diesem Jahr ausfallen. Auch auf den traditionellen Osterbrunch wurde aus diesen Gründen in diesem Jahr verzichtet.

Das bei dem Gottesdienst gestaltete Blumenkasten-Kreuz, das einen Lebensbaum symbolisiert, ist übrigens auf dem Friedhof an der Kirche in Wilstrup zu sehen – ein wenig im Windschatten der dicken Mauern … Foto: Karin Riggelsen

Freude beim Pastor

„Wie schön, dass wir in diesem Jahr wieder gemeinsam Ostern feiern konnten, zwar mit eingeschränkter Personenzahl und ein wenig rasch – 30 Minuten vergingen wie im Flug –, aber es tat einfach gut! Zu Hause haben die Kinder ganz sicher in ihren eigenen Familiengärten den Osterhasen und seine versteckten Schätze aufgespürt“, ist Pastor Martin Witte überzeugt.

An alles war gedacht: An Mund-Nasen-Schutze (für diejenigen, die es vergessen haben sollten) und an ausreichend Handdesinfektion. Darüber hinaus wurde der Theatersaal zwischen den beiden Gottesdiensten einmal kräftig durchgelüftet und die Stühle ausgetauscht. Auch die Abstandsregeln wurden eingehalten. Foto: Karin Riggelsen

Sein herzlicher Dank gilt allen, die an der Gestaltung der beiden Ostergottesdienste mitgewirkt hatten. Ausdrücklich schließt er Noemi, Felix und Arne vom Knivsberg-Team in seinen Dank mit ein. „Sie haben schon am Vorabend tüchtig mitgeholfen und waren auch am Sonntag freundliche und zupackende Engel“, betont der Pastor.

Die Familie Harren kommt ursprünglich aus einem Dorf zwischen Köln und Aachen. Die Familie ist erst kürzlich nach Nordschleswig, genauer nach Bülderup-Bau (Bylderup-Bov) gezogen. Sie sind eigentlich Katholiken, hatten aber viel Freude an dem Familiengottesdienst auf dem Knivsberg. Tochter Judith konnte übrigens vor kurzem als ersten Mitglied der Familie in dem neuen Land ihren Geburtstag feiern. Es war ihr siebter. Darauf hatte sie sich schon sehr gefreut, schließlich wurde ihr zu Ehren dann auch erstmals der neu gekaufte Dannebrog gehisst, wie sie stolz erzählte. Foto: Karin Riggelsen
Mehr lesen