Leserbrief

„Ach, wie ist die Grenzschließung doch gut!“

Ach, wie ist die Grenzschließung doch gut!

Ach, wie ist die Grenzschließung doch gut!

Helmut Thomssen
Pattburg/Padborg
Zuletzt aktualisiert um:

Helmut Thomsen macht sich Gedanken zu nachbarschaftlichen Verhältnissen, Zäunen und Einkaufen im Grenzland.

Es ist schon ein bisschen verwunderlich, was so ein Virus alles schafft. Da beschimpft und beleidigt Uwe Prüss die Flensburger Bürgermeisterin, weil sie meint, unter guten Nachbarn redet man miteinander. Ob Prüss wohl einen Lattenzaun errichtet ohne vorher mit seinem Nachbarn zu reden?

Und natürlich kommt gleich der sogenannte Wildschweinzaun hinterher (lassen wir die Sache mit dem Stacheldraht mal beiseite).

Etwa 20 km von Sachsen entfernt gibt es kranke Wildschweine in Polen. Seit vom dänischen Zaun geredet wird, wurde in dänischen Medien vor kranken Wildschweinen in Deutschland gewarnt, die es bis heute nicht gibt. Das nenne ich Klugscheißerei, nein Fakenews.

Übrigens, Herr Prüss, schon mal so ein Geschrei aus Schleswig-Holstein gehört, weil der Zaun nicht die Wölfe abhält, die aus Dänemark einwandern und dort Schafe reißen?

Und dann Torben Ravn aus Lügumkloster! Wahrscheinlich der einzige Grenzlandbewohner (oder Däne?), der nicht in Deutschland einkauft! Sonst wüßte er, dass alle diese Dosen aus Dänemark stammen, also nicht importiert, sondern re - importiert werden. Und von wem? Wer reimportiert sie und entzieht die Steuern? Warum sollte Deutschland ein teures Pfandsystem bereithalten für Dosen, die kurzfristig in Deutschland zwischengelagert werden?

Auf den dänischen Konzern Fleeggaard zu schimpfen, der seine Gewinne sicher nicht in Deutschland lässt, ist fehl am Platz, denn „slik und drikkevarer“ machen nicht krank, wenn sie in Tüten und Flaschen sind. Man muss sie öffnen und verzehren. Und wer tut das? Wer schmeißt die leeren Dosen und Tüten in die Natur? Ravn, schimpft mit denen (Dänen). Erziehe deine Landsleute!

Helmut Thomssen
Pilevej 9
Pattburg

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