Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: dpa (Symbolfoto)

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

27-jähriger Jebsen-Sohn kauft sich in Schloss ein

Jebsen-Erbe Caspar Sophus Jebsen ist als Anteilseigner in das Gut Tranekær eingestiegen. Die Grafenfamilie bleibt auf dem Schloss wohnen und Graf Christian Ahlefeldt-Laurvig wird der neu gegründeten Aktiengesellschaft vorstehen. Der Sohn des Nordschleswiger Unternehmers Hans Michael Jebsen besitzt auf Langeland bereits die Güter Charlottenlund und Nedergaard. Das Schloss geht auf das 12. Jahrhundert zurück und befindet sich seit 1659 in Besitz des Geschlechtes der von Ahlefeldts.

Zeitung mit IT-Problemen

Abonnenten der Zeitung Nordjyske Tidende sind, um ihre Zeitung zu holen, am Donnerstagmorgen vergebens zum Briefkasten gelaufen. Denn das Medienhaus Nordjyske Medier hatte am Mittwochabend einen umfassenden IT-Zusammenbruch. Auch die Homepage der Zeitung war vom Zusammenbruch betroffen. Inzwischen funktioniert diese jedoch wieder. Das Medienunternehmen erklärt in einer Pressemitteilung, dass man den Vorfall gegenüber seinen Kunden und Nutzern zutiefst bedauere.

Dolmetschergebühren: „Minusgeschäft für Regionen und Gesellschaft“

Seit dem 1. Juli müssen Personen, die länger als drei Jahre lang in Dänemark wohnen, beim Arztbesuch selbst für ihren Dolmetscher bezahlen. Nach solch langer Zeit müsse man die dänische Sprache genügend beherrschen, argumentierte die Regierung für diese Gesetzeseinführung. Doch ein halbes Jahr nachdem das Gesetz in Kraft getreten ist, wissen viele Regionen nicht, wie sie das Geld bei den Patienten eintreiben können, berichtet der öffentlich-rechtliche Nachrichtensender DR.

DSB bietet Entschädigung an

Finanzielle Unterstützung, Blumen und Psychologenhilfe. Damit will die staatliche Bahngesellschaft DSB einige der betroffenen Passagiere und den Angehörigen der verstorbenen Personen beim verheerenden Zugunglück am 2. Januar auf der Brücke über den Großen Belt unter die Arme greifen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau anhand einer Notiz der Bahngesellschaft an den dänischen Transportminister Ole Birk Olesen (Liberale Allianz).

Volkssozialisten: Huawei vom Netzausbau ausschließen

Huawei soll nicht am Ausbau des Mobilfunknetzes in Dänemark beteiligt sein. Das meinen die Volkssozialisten, nachdem Norwegen bei seinem Ausbau von 4G auf 5G einen Ausschluss des chinesischen Telegigantens in Erwägung zieht. „Ich mache mir Sorgen, dass wir in Dänemark Huawei zu viel Spielraum geben. Es ist komisch, dass viele Länder über einen Ausschluss diskutieren, aber wir in Dänemark die Problematik nicht erkennen können“, erklärt die IT-Sprecherin der Volkssozialisten, Lisbeth Bech Poulsen. Dem chinesischen Smartphone-Hersteller wird unter anderem vorgeworfen, für die chinesische Regierung zu spionieren, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Hilfsorganisationen mit rekordhohen Einnahmen

Die dänischen Auslands-Hilfsorganisationen haben 2017 den Umsatzrekord geknackt. Das berichtet die Online-Zeitung Altinget. 2017 bekamen die Organisationen rund acht Milliarden Kronen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs um 300 Millionen Kronen. Seit einigen Jahren seien die Hilfsorganisationen auf einem finanziellen Wachstums-Vormarsch, so Altinget.

Mehr lesen