Zugunglück

DSB bietet Entschädigung an

jt
Kopenhagen/Nyborg
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Foto: Anthon Unger/Ritzau Scanpix

Allen nahen Angehörigen der Opfer des Zugunglücks auf der Großer-Belt-Brücke wird eine finanzielle Entschädigung angeboten.

Finanzielle Unterstützung, Blumen und Psychologenhilfe. Damit will die staatliche Bahngesellschaft DSB einige der betroffenen Passagiere und den Angehörigen der verstorbenen Personen beim verheerenden Zugunglück am 2. Januar auf der Brücke über den Großen Belt unter die Arme greifen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau anhand einer Notiz der Bahngesellschaft an den dänischen Transportminister Ole Birk Olesen (Liberale Allianz).

„Das Angebot soll unser Mitgefühl und unsere Verantwortung gegenüber unseren Kunden und insbesondere den Angehörigen des tragischen Unfalls vermitteln“, erklärt DSB-Direktor Flemming Jensen.

Laut Notiz werden nahestehende Angehörige neben Blumen auch mit 50.000 Kronen einmalig finanziell Unterstützt. Darüber hinaus werde ihnen eine Kontaktperson, die praktische Aufgaben in der kommenden Zeit übernehmen kann, zugeteilt.

Ein auf einen Güterzug geladener Lkw-Trailer wurde am 2. Januar auf der Westbrücke der Großer-Belt-Brücke höchstwahrscheinlich vom starken Wind in einen entgegenkommenden Personenzug geschoben. Beim Unfall kamen acht Personen ums Leben und weitere 16 wurden verletzt. Es war das schwerste Zugunglück seit 1988 in der Geschichte Dänemarks.

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