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Ungarn-Abenteuer platzte für Mads Agger

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Mads Agger spielt seit 2023 für Sønderjyske.

Der 25-Jährige träumt weiterhin von einem Wechsel ins Ausland, hat aber seinen Vertrag bei Sønderjyske erst einmal bis zum Sommer 2029 verlängert.

Vieles deutete im abgelaufenen Transferfenster auf einen Abschied hin, und es gab auch Interesse aus dem Ausland, doch Mads Agger steht weiterhin im Kader von Fußball-Superligist Sønderjyske Fodbold.

Nach Informationen des „Nordschleswigers“ war es der 20-fache ungarische Meister Ujpest FC aus Budapest, der Interesse an dem 25-jährigen Außenstürmer bekundete und auch ein Angebot unterbreitete. Das Angebot, das um eine halbe Million Euro herum lag, wurde von Sønderjyske allerdings als zu niedrig befunden und abgeschmettert.

Vertrag um drei Jahre verlängert

„Ich kann nicht sagen, wieso es letzten Endes mit Ungarn nichts wurde, aber ich freue mich über die Lösung, die wir jetzt gefunden haben. Selbstverständlich träume ich davon, irgendwann einmal im Ausland spielen zu können, so wie es die meisten Fußballer tun, aber ich bin gerne bei Sønderjyske und finde, dass dies jetzt die richtige Lösung für mich ist“, sagt Mads Agger zum „Nordschleswiger“.

Sønderjyske hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass der zum Saisonende auslaufende Vertrag bis zum Sommer 2029 verlängert worden ist.

„Wir haben unsere erste Saison in der Superliga gut gemeistert. Sie war für uns alle lehrreich, und ich denke, dass wir als Mannschaft für unsere zweite Saison im Oberhaus besser aufgestellt sind“, so der Außenstürmer, der am Freitag ab 19 Uhr in Odense gegen OB vor einem wichtigen Spiel steht.

Mads Agger hat in der vergangenen Saison acht Superliga-Tore für Sønderjyske erzielt.

Nicht nur sportlich, sondern auch finanziell, denn nach dem elften Spieltag wird das erste Drittel der Fernsehgelder ausgeschüttet. Für Sønderjyske ist alles zwischen Rang fünf und elf möglich – der Unterschied liegt irgendwo zwischen zwei und zweieinhalb Millionen Kronen.

Vom Klassenerhalt überzeugt

„Wir Spieler denken nicht so viel über das Finanzielle, aber es ist klar, dass es ein wichtiges Spiel ist, jetzt, wo viele Mannschaften wahnsinnig eng beieinanderliegen. Wir müssen so viele Punkte sammeln, wie wir überhaupt können, und ich bin überzeugt, dass es am Ende genug sein werden, um den Klassenerhalt zu schaffen“, sagt Mads Agger, nachdem die Hellblauen aus den vergangenen drei Spielen nur einen Punkt geholt haben.

Keiner erwartet, dass der FC København in Grund und Boden gespielt wird, doch das Momentum aus den Siegen gegen Brøndby und Silkeborg schien schon zuvor gegen Randers und Vejle verloren gegangen zu sein.

„Ich weiß nicht, ob wir das Momentum verloren haben. Die Leistungen sind eigentlich ganz gut gewesen, aber die Abgeklärtheit in beiden Strafräumen hat ein wenig gefehlt. Ich weiß aber, dass wir es draufhaben“, sagt der 25-Jährige aus Lemvig, der im Sommer 2023 von Næstved Boldklub kam und in seinen bisherigen 70 Spielen für Sønderjyske 18 Tore erzielt hat.