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Kristall Mani Ingason will es nicht nur dem FCK beweisen

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Kristall Mani Ingason spielt seit Sommer 2023 für Sønderjyske.

Drei Jahre lang stand der Sønderjyske-Offensivspieler beim FC København unter Vertrag, ohne den Durchbruch zu schaffen. Für den 23-jährigen Isländer ist es aber nur eine Frage der Zeit, wann er in einer höheren Liga als der dänischen spielt.

Kristall Mani Ingason war erst 16 Jahre alt, als er den Sprung aus dem isländischen Reykjavik nach Kopenhagen machte, um in der Jugendabteilung des FC København sein Potenzial auszuschöpfen. Drei Jahre lang stand er beim dänischen Rekordmeister unter Vertrag, der Durchbruch blieb ihm aber verwehrt.

„Der FCK ist der größte und professionellste Klub Dänemarks. Das war eine große Sache für mich, dass ich in einem jungen Alter dorthin gewechselt bin“, sagt Kristall Mani Ingason im Interview mit dem „Nordschleswiger“.

Keine Lust auf Verteidiger-Position

Der Sønderjyske-Fußballer kickte in der U17 und U19 des FCK, hat aber in der ersten Mannschaft keine einzige Minute gespielt.

„Um den Durchbruch zu schaffen, hätte ich auf einer Position spielen müssen, die mir nicht gefällt. In der U19 des FCK bekam ich zu wissen, dass sie mich als Rechtsverteidiger sehen würden. Ich sehe mich als Neuner oder Zehner und habe mich dazu entschieden, dort zu spielen, wo ich Spaß am Fußball habe“, so der 23-jährige Isländer.

Kristall Mani Ingason stieg im Sommer 2024 mit Sønderjyske in die Superliga auf.

Nach anderthalb Jahren bei Vikingur in der Heimat und einem Jahr bei Rosenborg Trondheim in Norwegen kam er im Sommer 2023 zu Sønderjyske, wo er in der vergangenen Saison den Superliga-Aufstieg schaffte. Nun steht ihm der erste Auftritt im Kopenhagener „Parken“ bevor, wenn der FCK am Sonntag ab 18 Uhr der Gegner ist.

Wechsel in eine bessere Liga

Es ist aber nicht die Lust, es den Leuten beim FCK zu zeigen, was er in der Offensive kann, die ihn antreibt.

„Es ist nicht so, dass ich dem FCK beweisen möchte, dass ich auf der Zehn oder Neun auf einem hohen Niveau spielen kann. Ich möchte es mir selbst beweisen. Eines Tages werde ich außerhalb Dänemarks in einer anderen Liga spielen. Es ist nur eine Frage der Zeit, das werden die Leute schon sehen“, sagt Kristall Mani Ingason selbstbewusst.

Der Offensivspieler macht keinen Hehl daraus, dass Dänemark ein Sprungbrett für einen Wechsel in eine bessere Liga ist.

Kristall Mani Ingason hat in der Superliga erst ein Tor erzielt.

„Das ist ein Schritt auf dem Weg in eine bessere Liga. Ich würde am liebsten dort spielen, wo es meistens warm ist. Als ich jünger war, habe ich natürlich von der Premier League geträumt“, so der Isländer.

Weiter ein gutes Gefühl

Vorerst will er Sønderjyske wieder auf Kurs bringen. Der Superliga-Aufsteiger ist mit drei Niederlagen ins neue Jahr gestartet und steht vor einer weiteren schweren Aufgabe beim FCK.

„Die Gegner waren schwer und gleichzeitig hatten wir einige Verletzungen. Der Ausfall von Daniel Gretarsson hat uns wehgetan. Ich habe aber weiter ein gutes Gefühl, dass wir bald wieder Siege einfahren werden“, sagt Kristall Mani Ingason.