Geduldsprobe für Autofahrer

Verkehrschaos am Sonnabend Richtung Dänemark

Verkehrschaos am Sonnabend Richtung Dänemark

Verkehrschaos am Sonnabend Richtung Dänemark

Daniel Friederichs, Karsten Sörensen, shz.de/hm
Schleswig-Holstein
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Am Grenzübergang Ellund staute sich der Verkehr am Sonnabend auf einer Länge von zehn Kilometern. Foto: Karsten Sörensen

Viele Urlauber und Tagestouristen waren am Sonnabend in Schleswig-Holstein am bislang heißesten Wochenende des Jahres unterwegs – und mussten sich gedulden. Am Sonntagvormittag sieht die Situation besser aus.

Wie erwartet herrschte am Sonnabend, am bislang heißesten Wochenende des Jahres, Chaos auf den Straßen im Norden. Viele Urlauber und Tagestouristen waren unterwegs – und standen in zum Teil kilometerlangen Staus.

Kurz vor der Grenze war am Sonnabend viel Geduld gefragt. Die Wartezeit betrug bis zu zwei Stunden.

Auf der A7 standen die Fahrzeuge zwischen Flensburg und dem Grenzübergang Ellund auf zehn Kilometern. Auch auf der B200 ging es nur langsam voran. Sechs Kilometer lang war am Sonnabendvormittag der Stau zwischen der Abfahrt Flensburg-Duburg und der Grenze. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bundesstraße seit Montag aufgrund von Baumaßnahmen nur einspurig befahrbar ist.

Die Polizei für Südjütland und Nordschleswig gibt über ihren Twitter-Kanal die Wartezeiten an. In Krusau waren es am Sonnabendmittag 60 Minuten, in Ellund/Fröslev 50 Minuten und in Seth 40 Minuten. Der Strom der Autos riss nicht ab. Auch am Nachmittag meldete die dänische Polizei weiterhin längere Wartezeiten.

Am Sonnabendabend normalisierte sich zwar die Situation an den Grenzübergängen Pattburg, Krusau und Seth, doch gab die dänische Polizei die Wartezeit am Autobahngrenzübergang Ellund/Fröslee dann mit zwei Stunden an.

Am Sonntagvormittag gibt es bislang nur am Grenzübergang Krusau eine Wartezeit von 15 Minuten.

Schon seit Sonnabendmorgen, 7.30 Uhr, ging es auf der A7 Richtung Norden nur schleppend voran. Vor der Rader Hochbrücke staute es sich auf mehreren Kilometern. Auf der A210 ging kurz vor dem Kreuz Rendsburg ebenfalls kaum noch etwas. Hier behinderte zusätzlich ein Unfall den Verkehr.

Aktualisiert Sonnabend, 16.45 Uhr und Sonntag, 10.15 Uhr

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Ruhe an der Grenze“