Umwelt

Thunberg rügt Dänemark

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Ritzau/Walter Turnowsky
Kopenhagen/Stockholm
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Greta Thunberg kritisiert Abwasser-Pläne. Foto: picture alliance/dpa

Die international bekannte Klimaaktivistin Greta Thunberg kritisiert die Pläne Kopenhagens, ungeklärte Abwässer in den Öresund zu leiten.

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg bezieht jetzt auf Facebook Stellung zur Debatte über die Pläne, ungeklärte Abwässer in den Öresund zu pumpen.

Die Kommune Kopenhagen hatte geplant, diese Woche 290 Millionen Liter direkt in das Gewässer zu leiten. Eine Renovierung der Hauptleitung bedeutet, dass die Abwässer für einen Zeitraum von einer Woche nicht durch die Kläranlage laufen können.

„Dänemark ist dabei, 290 Millionen Liter ungefiltertes Toilettenwasser ins Meer zu schütten. Es hat sich herausgestellt, dass Kopenhagen seit 2014 35 Milliarden Liter Abwässer in den Öresund geschüttet hat“, schreibt Thunberg.

Der Fernsehsender TV2 Lorry hatte vermeldet, dass Kopenhagen zwischen 2014 und 2018 35 Milliarden Liter ungeklärt ausgeleitet hat. Dies geschieht typisch bei Regengüssen, wenn die Kapazität der Kopenhagener Kläranlage nicht ausreicht.

„Ja, dies ist das gleiche Kopenhagen, dass 2025 ‚klimaneutral‘ sein möchte“, schreibt die Klimaaktivistin weiter.

Das Ausleiten der Abwässer ist vorläufig auf den Oktober verschoben worden.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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