Coronavirus

Neuer Schnelltest sorgt für weniger Hektik in der Notaufnahme

Neuer Schnelltest sorgt für weniger Hektik in der Notaufnahme

Schnelltest sorgt für weniger Hektik in der Notaufnahme

Ritzau/kj
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Der Test erleichtert den Alltag in der Notaufnahme. (Symbolbild) Foto: Ilse Marie Jacobsen

Ein neuer Test gibt in 20 Minuten eine Antwort darüber, ob ein Patient, der ins Krankenhaus kommt, mit dem Coronavirus infiziert ist. Doch die Anzahl der Tests ist begrenzt.

Ein neuer Corona-Schnelltest hat in mehreren Notaufnahmen zu weniger Hektik geführt, da die Testergebnisse in 20 Minuten angezeigt werden können. Das schreibt „Danmarks Radio“ (DR).

Die Methode ist nicht die gleiche Art von Schnelltest, die mehrere private Unternehmen verkaufen. Die neuen Schnelltests im Hvidovre-Krankenhaus weisen unter anderem ein hohes Maß an Präzision und Sicherheit auf, sagt der Chefarzt der Abteilung für klinische Mikrobiologie des Hvidovre-Krankenhauses, Christian Østergaard Andersen, gegenüber „DR“.

Großteil der Patienten mit Corona-Symptomen

Im Hvidovre-Krankenhaus ist normalerweise in den Herbst- und Wintermonaten viel zu tun. Der Druck in der Notaufnahme hat jedoch weiter zugenommen, da ein großer Teil der Patienten Corona-Symptome aufweist. Es kann Husten, Fieber oder Atemnot sein.

Sie müssen daher getestet werden, und bis die Antwort klar ist, muss der Patient in einem Raum isoliert werden. Da die Notaufnahme in Hvidovre täglich bis zu 60 Patienten aufnimmt und bis zur Hälfte von ihnen Symptome aufweisen, ist die Wartezeit sehr lang.

Laut Christian Østergaard Andersen wollen alle Krankenhäuser mehr Tests dieser Art. Aber es ist schwierig, mehr zu bekommen.

150 bis 200 Tests am Tag

Jonas Egebart, stellvertretender medizinischer Direktor am Nordsjælland Krankenhaus und Vorsitzender der Gruppe in der Hauptstadtregion, die für die Schnelltestkapazität in der Region verantwortlich ist, teilt „DR“ mit, dass die Region vier Lieferanten hat. Früher konnte die Region 20 Tests pro Tag kaufen, jetzt können 150 bis 200 Tests pro Tag durchgeführt werden.

Die neuen Schnelltests sind weitaus teurer als die normalen Tests in Krankenhäusern.

„In diesem Fall geht es nicht um Geld. Wir haben die Tests gekauft, die wir bekommen können und die unseren Anforderungen entsprechen“, sagt Jonas Egebart gegenüber „DR“.

Wunsch nach mehr Tests dieser Art

Danske Regioner, der Zusammenschluss der dänischen Regionen, informiert „Ritzau“ darüber, dass die Schnelltests in allen Regionen in Notaufnahmen durchgeführt werden oder auf dem Weg dahin sind.

Die Vorsitzende der dänischen Regionen, Stephanie Lose (Venstre), erklärt gegenüber „DR“, dass sie alles tun wird, um mehr von den Corona-Schnelltests zu erhalten.

Mehr lesen

Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Impfnationalismus: Vom Paulus zum Saulus?“