Gebühren

Großer Preisunterschied für Kreditkarten

Großer Preisunterschied für Kreditkarten

Großer Preisunterschied für Kreditkarten

jt/ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Scanpix

Die jährlichen Gebühren für eine Kreditkarte unterscheiden sich markant zwischen den Banken des Landes. Experten zufolge gibt es Möglichkeiten den Preis zu verhandeln.

Die jährlichen Gebühren für eine Kreditkarte unterscheiden sich deutlich zwischen den Banken des Landes. Experten zufolge gibt es Möglichkeiten, den Preis zu verhandeln.

Die Preise für Kreditkarten schwanken in den Banken und Geldinstituten Dänemarks jährlich zwischen 0 und 350 Kronen. Das zeigt eine neue Untersuchung. Lars Baadsgaard vom Verbraucherrat Tænk fordert die Kunden dazu auf, sich genau zu überlegen welche Bank sie wählen.

„Bei Gebühr geht es nicht um einen Betrag, den man nur ein einziges Mal bei der Bestellung der Kreditkarte bezahlt, sondern um eine wiederkehrende Leistung. Über eine Zeitspanne von mehreren Jahren kann dies viel Geld sein“, so Baadsgaard. Er meint weiterhin, dass wenn die Bank eine solche Gebühr erhebt, dann sollte man mit der Bank verhandeln. „Viele Banken haben im Voraus schon differenzierte Preise für ihr Kundensegment. Dadurch bietet sich die Möglichkeit für den Kunden, den Preis zu verhandeln“, sagt Baadsgaard.

Bevor man eine eigentliche Verhandlung mit der eigenen Bank eingeht, ist es von Vorteil, gute Karten auf der Hand zu haben. „Banken wissen es zu schätzen, wenn ihre Kunden ihre Finanzen gut im Blick haben. Außerdem ist es immer von Vorteil, wenn man viele Aktivitäten in der Bank hat. Das verstärkt die Verhandlungsposition des Kunden“, meint Baadsgaard. Sollte man keine anderen Aktivitäten in der Bank haben, dann spielt die Zukunftsperspektive eine große Rolle. Baadsgaard meint damit, dass die Banken es gerne sähen, wenn sie in Zukunft an den Kunden verdienen können und der Kunde willig ist mit ihnen Geschäfte zu machen.

Mehr lesen

Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Der Mix machts“