Umwelt und Natur

Radikalen für Abgaben auf Flugreisen

jt
Kopenhagen
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Morten Østergaard Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Im neuen Klimavorschlag der Radikalen sollen „grüne“ Fluggesellschaften Vorteile bekommen.

Die Klimabelastung durch den weltweiten Flugverkehr ist ein riesiges Problem. Deshalb muss schnellstmöglich etwas unternommen werden. Das meinen die Radikalen, die in einem neuen Klimavorschlag eine besondere CO2-Abgabe auf Flugreisen befürworten, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Für jede Tonne CO2, die eine Fluggesellschafft ausstößt, müsse das Unternehmen 250 Kronen bezahlen, schlägt der Parteivorsitzende Morten Østergaard vor. „Wir glauben, dass auch in Zukunft die Menschen weiterhin Flugzeuge für ihren Urlaub oder die Arbeit nutzen werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Flugreisen `grüner´ werden“, so Østergaard.

Er glaubt, dass eine CO2-Abgabe die Fluggesellschaften dazu ankurbeln könne, ihre Umweltbelastung zu reduzieren. „Anfangs wird sich das wohl auch an erhöhten Preisen zeigen“, erklärt der Parteivorsitzende.

Bei einer Einführung des Vorschlages werden laut Partei schätzungsweise 750 Millionen Kronen in der Staatkassen landen.

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