Haushalt 2019

Kommunen bekommen deutlich mehr Geld für den Küstenschutz

Jan Peters
Jan Peters Hauptredaktion
Kopenhagen/Apenrade
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Die Gefahr von Überschwemmungen soll mit neuen Küstensicherungen ausgeschlossen werden. Foto: Jens Christian Top/Ritzau-Scanpix

Der Topf für den Küstenschutz wächst von 60,6 auf 80,6 Millionen Kronen im Jahr. Das Geld dient zur Sicherung der Häuser an der Nordseeküste.

„Die Nordsee reißt heutzutage jedes Jahr mehrere Meter der dänischen Küste ins Wasser. Mit der nun beschlossenen Handreiche können Kommunen und Deichgrafen die am ärgsten betroffenen Abschnitte besser Schützen“, erklärt Umwelt- und Lebensmittelminister Jakob Ellemann-Jensen (Venstre) in einer Mitteilung.

Die Regierung hat nämlich bei dem kürzlich beschlossenem Haushalt zusammen mit der Dänischen Volkspartei entschieden, den Topf für den Schutz der Nordseeküste zu erhöhen.

Weiter sagt der Minister: „Es besteht Bedarf, die Häuser und Heime hinter den Dünen zu schützen. Mit den Geldern können sich die Bürger auch in Zukunft weiterhin sicher fühlen.“

Ab 2019 insgesamt 1,1 Milliarde

Statt bisher 60,6 Millionen Kronen im Jahr stehen 80,6 Millionen Kronen für die Aufgabe zur Verfügung. Insgesamt wurde ab 2019 und in den darauf folgenden fünf Jahre 1,1 Milliarden Kronen aus dem Gesamthaushalt bereitgestellt.

Laut Mitteilung sollen die Mittel für den Bau von Deichen sowie für ganzheitliche gesamtkommunale Lösungen verwendet werden können. Über 10.000 Häuser sollen mit den Milliarden geschützt werden. Sie liegen in den Gebieten hinter den Dünen der Westküste und die Gefahr, dass sie überschwemmt werden, ist groß, wenn das Meer sich durch die Küstenabschnitte frisst.

Das Geld soll für knapp 120 Kilometer Küstenlinie sein. Der größte Teil von 110 Kilometer ist für den Abschnitt zwischen Lodbjerg und Nymindegab vorgesehen.

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