Handball

SønderjyskE-Trainer vom Kämpferherz seines Teams begeistert

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Ida-Marie Dahl machte am Kreis ein starkes Spiel.

Die ohnehin nur minimale Chance auf den Halbfinal-Einzug ist futsch. Die SønderjyskE-Handballerinnen verkauften sich aber gegen den hohen Favoriten aus Ikast teuer.

Ein Überraschungssieg war notwendig, um die Chancen auf einen Einzug ins Halbfinale um die dänische Meisterschaft am Leben zu halten, doch die Liga-Handballerinnen von SønderjyskE haben das letzte Heimspiel der Saison gegen Ikast Håndbold mit 26:32 verloren.

„Wir hatten noch eine theoretische Halbfinalchance, aber ich bin weder sauer noch enttäuscht. Wir haben alles gegeben, was wir in uns hatten. Ich kann von der Mannschaft nicht mehr verlangen“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Entscheidung erst in der Schlussphase

Die seit Wochen dezimierte SønderjyskE-Mannschaft musste eine weitere Verletzung hinnehmen, doch eine angeschlagene Josefine Dragenberg kämpfte unverdrossen weiter.

„Wir haben mit dem, was wir hatten, bis zuletzt gekämpft. Die Defensive war wahnsinnig gut, und ich bin voller Stolz, dass wir das Spiel so lange offen halten konnten, bevor wir dann am Ende eingebrochen sind“, so Peter Nielsen.

Die Gastgeberinnen schafften in der ersten Viertelstunde nur vier Tore, blieben aber dran und konnten nach einem 12:14-Pausenrückstand in der 36. Minute zum 17:17 ausgleichen. Bis zum 23:25 neun Minuten vor Schluss war alles offen, doch am Ende gewann Ikast noch deutlich.

Melissa Petrén (6/1), Lea Hansen (5), Ida-Marie Dahl (5), Olivia Simonsen (5), Josefine Dragenberg (2), Karine Dahlum (1), June Bøttger (1), und Nicoline Olsen (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.