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Deutsche Schule hält am Weihnachtsmusical fest

Deutsche Schule hält am Weihnachtsmusical fest

Deutsche Schule hält am Weihnachtsmusical fest

Pattburg/Padborg
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Die gesamte Deutsche Schule Pattburg verwandelt sich in der Weihnachtszeit zu einem Musical-Mekka. Trotz Corona soll auch dieses Jahr ein Stück aufgeführt werden (Archivfoto). Foto: Kjeld Thomsen

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Während die meisten deutschen Schulen in Nordschleswig ihre Weihnachtsfeiern wegen der sich zuspitzenden Corona-Krise abgesagt haben, wird in der Pattburger Schule am Weihnachtsmusical weitergeübt. Auch die Aufführung ist fest eingeplant – mit oder ohne Publikum.

An der Deutschen Schule Pattburg ist es zur Tradition geworden, die Weihnachtsfeier zu einem Musical-Spektakel zu machen.

Sämtliche Schüler sind auf, hinter oder neben der Bühne eingespannt.

Mit den Musiklehrerinnen Sabine Birkner und Angelika Thiele als treibende Kräfte wird bereits zum Schuljahresbeginn mit dem Üben der Musik und der größtenteils selbst verfassten Songtexte begonnen.

Umso bitterer wäre es, wenn die Weihnachtsfeier mit Musical nach den ganzen Mühen aufgrund der Corona-Krise ausfallen muss. Die meisten Schulen haben die Veranstaltung wegen der Infektionsgefahr bereits abgesagt.

Plan A und B

Die Pattburger Schule hält sich trotz der prekären Lage ein Türchen offen.

Es gibt zwei Optionen, wie die stellvertretende Schulleiterin Birgit Bennick Pedersen erläutert. Sie vertritt zurzeit die erkrankte Schulleiterin Susanne Haupt.

„Vorgesehen ist, das Musical an zwei Abenden darzubieten, da es in der Turnhalle sonst zu voll wird“, so Bennick Pedersen. Am 10. und 17. Dezember sind Vorstellungen angesetzt.

Das Weihnachtsmusical in Pattburg ist ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler eine Rolle spielen (Archivfoto). Foto: Karin Riggelsen

Sollte die Corona-Lage die Aufführungen trotz Einhaltung von Abständen und Hygienemaßnahmen nicht zulassen, dann geht man zu Variante zwei über.

„Dann wird das Musical ohne Publikum aufgeführt und aufgezeichnet. Die Eltern können es somit am Bildschirm zu Hause sehen“, erwähnt Birgit Bennick Pedersen.

Mit den erheblich gestiegenen Corona-Inzidenzen gilt schon seit geraumer Zeit die Empfehlung der Behörden, die Kinder im Schulalltag zu trennen und klassen- oder gruppenweise zu unterrichten.

Getrenntes Proben

Diese Vorgabe war in Pattburg schon beim Beginn der Proben aktuell, als die Corona-Lage noch erheblich entspannter war.

„Die Kinder üben in Gruppen und klassenweise. Auch bei der Aufführung treten sie in der Regel getrennt auf. Für die Handlung sind die großen Schüler eingeteilt, die jüngeren Klassen haben zwischendurch ihren Auftritt“, so die stellvertretende Schulleiterin mit der Hoffnung, dass das Musical tatsächlich vor Publikum oder zumindest vor laufender Kamera dargeboten werden kann.

Ein Name für das Stück sei noch nicht festgelegt, so Bennick Pedersen kürzlich zum „Nordschleswiger“.

Und worum geht es bei dem Musical?

Pedersen hält sich bedeckt, will sie doch nicht zu viel verraten. Sie möchte nicht „spoilern“, wie es in der Jugendsprache heißt.

„Nur so viel: Es werden sich viele Käfer und Ameisen auf der Bühne tummeln. Es gibt ein großes Gekrabbel.“

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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