Bessere Nutzung von Gesundheitsdaten und KI soll individuellere Behandlung ermöglichen

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Die Regierung und die Regionen haben sich auf eine neue Strategie geeinigt, die den Einsatz personalisierter Medizin für die einzelne Patientin oder den einzelnen Patienten fördern soll. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Innen- und Gesundheitsministeriums hervor. „Als Menschen sind wir unterschiedlich – sowohl in unserer Persönlichkeit als auch genetisch – und wir reagieren unterschiedlich, wenn wir von einer Krankheit betroffen sind und behandelt werden. Diese Unterschiede müssen vom Gesundheitswesen und den Behandlungsangeboten stärker berücksichtigt werden“, sagt Innen- und Gesundheitsministerin Sophie Løhde (Venstre). Die Strategie umfasst insgesamt 13 Initiativen, für die über einen Zeitraum von drei Jahren 90 Millionen Kronen bereitgestellt werden. Ziel ist es, den Rahmen für die Patientenbehandlung der Zukunft zu schaffen. Somit soll das Gesundheitswesen auf der Grundlage einer besseren Nutzung von Gesundheitsdaten und unter Einsatz künstlicher Intelligenz die Behandlung noch stärker individualisieren. Laut Løhde können Krankheiten wie Krebs so früher erkannt und ein auf die Patientin beziehungsweise den Patienten zugeschnittener Behandlungsverlauf organisiert werden.