Handball

SønderjyskE und der lange Anflug auf die Endrunde

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Nicoline Olsen und SønderjyskE konnten sich gegen København Håndbold nicht durchsetzen.

In den entscheidenden Momenten hat die Abgeklärtheit gefehlt, als die SønderjyskE-Handballerinnen bei København Håndbold eine 29:31-Niederlage einstecken mussten.

Für die SønderjyskE-Handballerinnen steht an den letzten neun Spieltagen der regulären Saison nur wenig auf dem Spiel. Die zweite Endrunden-Teilnahme in Folge ist ihnen kaum noch zu nehmen, doch weder nach oben noch nach unten geht so richtig was.

Nach der 29:31-Niederlage bei København Håndbold kleben die Hellblauen irgendwie auf Tabellenplatz sieben fest. Sieben Punkte Abstand nach unten zu Silkeborg-Voel auf dem achten Rang sowie fünf Punkte Abstand nach oben zu København Håndbold und Viborg HK auf den Plätzen fünf bzw. sechs.

„Wir waren extrem nah dran, aber unterm Strich haben wir nicht zugeschlagen, als wir die Möglichkeit dazu hatten“, sagt ein ärgerlicher SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Fehlende Abgeklärtheit

Die SønderjyskE-Handballerinnen konnten nach einem 15:19-Pausenrückstand zehn Minuten vor Spielende zum 26:26 ausgleichen und hatten in der Schlussphase mehrmals die Chance zur Führung.

„Unser kämpferischer Einsatz hat uns weit gebracht, aber am Ende hätten uns 5 Prozent mehr an Abgeklärtheit in den entscheidenden Momenten auch einen Punktgewinn eingebracht“, meint Peter Nielsen.

Louise Ellebæk (8), Sarah Paulsen (7), Melissa Petrén (7), Ida-Marie Dahl (5) und June Bøttger (2) erzielten die Tore für SønderjyskE.