Handball

Sønderjyske HH wieder in den Abstiegskampf gezerrt

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Rasmus Glad Vandbæk zeigt sich von den Abschlussfähigkeiten seiner Mannschaft wenig begeistert.

In der Abstiegsrunde ist wieder alles offen, nachdem die Sønderjyske-Handballer gegen Nordsjælland Torchancen am laufenden Band vergaben. Trainer Rasmus Glad Vandbæk hat bei der 22:23-Schlappe gegen Nordsjælland Konzentration und Ehrgeiz im Abschluss vermisst.

Im Abstiegskampf aus dem Gröbsten heraus schienen die Handballer von Sønderjyske HH nach dem Heimsieg zum Auftakt der Abstiegsrunde gegen Ribe-Esbjerg, doch vier Tage später sind sie wieder in den Abstiegskampf gezerrt worden.

Schlusslicht Grindsted überraschte mit einem 36:31-Erfolg in Ringsted, und gleichzeitig gingen die Sønderjyske-Handballer bei der 22:23-Auswärtsniederlage gegen Nordsjælland baden.

Nur Nordsjælland aus dem Schneider

„Alles ist wieder offen. Nur Nordsjælland hat mit sechs Punkten den Klassenerhalt sicher. Der Rest ist im Rennen um den letzten Platz“, sagt Sønderjyske-Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Nordsjælland (3 Spiele, 6 Punkte) führt die Tabelle vor Sønderjyske (2 Spiele, 4 Punkte), TMS RIngsted (3 Spiele, 3 Punkte), Ribe-Esbjerg (2 Spiele, 3 Punkte) und Grindsted (2 Spiele, 2 Punkte) an, bevor Sønderjyske am Mittwoch in Grindsted und am Sonnabend zu Hause gegen Ringsted antreten muss.

Es ist aber selbstverschuldet, dass die Sønderjyske-Handballer in einer Situation gelandet sind, wo viel auf dem Spiel steht, denn sie blieben in Hillerød weiter unter Niveau, besonders im Abschluss, und kassierten drei Sekunden vor Schluss den Gegentreffer zum 23:22-Endstand, nachdem sie 13 Sekunden vor Spielende noch den Ausgleich erzielt hatten.

„Das Problem waren nicht die Schlusssekunden, sondern vielmehr die fehlende Effektivität davor. Ich bin enttäuscht über die fehlende Qualität im Abschluss. Die Deckung war gut, Julius Sten hat auch gut gehalten, aber wir haben die klarsten Torchancen ausgelassen. Ich habe Konzentration und Ehrgeiz im Abschluss vermisst“, so Rasmus Glad Vandbæk.

Erschreckende Torquoten

Die Torquote war bei vielen Spielern weit unter Niveau, allen voran bei Magnus Fredriksen (6 Würfe, 0 Tore), Gabriel Setterblom (6 Würfe, 2 Tore), Nicolaj Jørgensen (10 Würfe, 5 Tore), Patrick Volz (3 Würfe, 0 Tore), Ebbe Stankiewicz (2 Würfe, 0 Tore) und Tobias Gregers Schmidt (2 Würfe, 0 Tore).

Nordsjælland konnte nach einer 12:9-Führung zur Pause den Vorsprung auf 20:14 (51.) und 22:18 (56.) ausbauen, bevor Sønderjyske HH noch einmal ausglich, doch am Ende gingen die Hellblauen leer aus.

August Wiger (6), Nicolaj Jørgensen (5), Nikolaj Svalastog (4), Jacob Bagersted (3), Gabriel Setterblom (2), Lucas Rehfus (1) und Morten Bjørnshauge (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.