Handball

Abstiegsgefahr für Sønderjyske HH auf ein Minimum gesunken

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In einer ruppigen Partie ging es zwischen den Spielern beider Mannschaften einige Male hoch her.

Der Klassenerhalt scheint bereits im ersten Anlauf geschafft. Sønderjyske-Trainer Vandbæk zeigt sich nach dem Heimsieg gegen Ribe-Esbjerg erleichtert.

Die Handballer von Sønderjyske HH werden auch in der kommenden Saison in der besten Spielklasse Dänemarks zu finden sein. Der Abstieg dürfte nach dem hart umkämpften 26:24-Heimsieg zum Auftakt der Abstiegsrunde vor 1.608 Zuschauerinnen und Zuschauern gegen Ribe-Esbjerg HH kein Thema mehr sein.

Schlusslicht Grindsted müsste schon fünf Punkte aus den letzten drei Spielen holen, um Sønderjyske HH noch abzufangen und in die Relegationsspiele gegen einen Erstdivisionär zu schicken.

„Die Abstiegsgefahr ist nur noch minimal. Wir haben eine gute Ausgangslage, vier Punkte auf dem Konto und sind im direkten Vergleich gegen alle Konkurrenten besser. Da müsste schon sehr viel schiefgehen. Wir haben uns aber Platz neun als Ziel gesteckt und spielen am Sonntag bei Nordsjælland auf Sieg“, sagt Sønderjyske-Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

August Wiger machte erst zehn Sekunden vor Schluss den Sack zu.

Nach dem Heimerfolg gegen Ribe-Esbjerg können die Hellblauen entspannter in die Auswärtsspiele gegen Nordsjælland und Grindsted gehen, bevor zum Abschluss der Abstiegsrunde das Heimspiel gegen TMS Ringsted wartet.

„Es war ein merkwürdiges und verkrampftes Handballspiel, aber das ist oft so, wenn so viel auf dem Spiel steht. Es war ein Kampf ums Überleben. Wir wollten verhindern, dass wir in ein Schlamassel rutschen, und mit diesem Sieg haben wir einen wichtigen Schritt gemacht“, so Vandbæk.

Die Sønderjyske-Abwehr fand zunächst nicht immer ein Rezept gegen einen anfangs stark auftrumpfenden Gegner, brachte aber mehr Härte rein und gab somit Julius Sten bessere Arbeitsbedingungen. Der Sønderjyske-Torwart konnte sich immer mehr steigern.

Nicolaj Jørgensen war mit sieben Toren der erfolgreichste Werfer.

Nach einem 17:17 zur Halbzeitpause fielen in den ersten 27 Minuten der zweiten Halbzeit nur sechs Tore auf beiden Seiten. Sønderjyske HH blieb für elf Minuten ohne Torerfolg, bevor Nikolaj Svalastog mit einem Dreher von der Außenposition zum 24:23 (58.) den Knoten platzen ließ.

Mit ihren Toren in der Schlussminute machten Gabriel Setterblom und August Wiger den Sack zu.

Nicolaj Jørgensen (7/4), Tobias Gregers Schmidt (4), Gabriel Setterblom (4), Nikolaj Svalastog (2), August Wiger (2), Sebastian Augustinussen (2), Patrick Volz (2), Ebbe Stankiewicz (2) und Magnus Fredriksen (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.

Ebbe Stankiewicz setzt sich von der Außenposition aus durch.