Wahlen der Seniorenräte

Seniorenrat in Tondern: Stimmberechtigte waren schnell an den Tasten

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Vom amtierenden Seniorenrat wollen nur vier Mitglieder weitermachen.

Mit 26 Bewerberinnen und Bewerbern gibt es doppelt so viele Kandidatinnen und Kandidaten, wie Plätze im Gremium zu vergeben sind. Neun amtierende Mitglieder wünschen keine Wiederwahl.

Am 18. November werden nicht nur neue Stadträte und Regionsräte gewählt, sondern auch Seniorenräte. Sie werden von den Lokalparlamenten eingeschaltet, die seniorenpolitische Fragen betreffen. Das Gremium ist hörungsberechtigt und hat sich „das gute Leben für alle älteren Bürgerinnen und Bürger“ auf die Fahnen geschrieben.

In der Kommune Tondern zählt das Gremium, das auf eigenen Wunsch seinen Namen ældreråd zu 60+Seniorråd geändert hat, 13 Mitglieder. Den fünf kleineren Orten Scherrebek (Skærbæk), Bredebro, Lügumkloster (Løgumkloster), Hoyer (Højer) und Norderrangstrup stehen jeweils zwei Sitze zu, während Tondern drei Plätze zustehen. 

Das Interesse scheint bei den Kandidierenden groß zu sein, da sich 26 Personen um die 13 Sitze bewerben. 

Wahl- und stimmberechtigt sind diejenigen, die älter als 60 Jahre sind und in der Kommune Tondern leben.

Der heutige Seniorenrat  

Bredebro
Joan Ehmsen
Tove Møller

Hoyer
Steen Christensen
Boh Tygesen

Lügumkloster
Jytte Jensen
Anders Nissen

Norderrangstrup
Anneline Nielsen
Paul Skøtt

Scherrebek
Kirsten Schmidt
Rita Westergaard (Vorsitzende)

Tondern:
Inger Lauridsen
Esther Andersen
Allan Poulsen

Neun der amtierenden Mitglieder wünschen keine Wiederwahl.

Die meisten Kandidatinnen und Kandidaten konnten Lügumkloster, Toftlund und Scherrebek mit jeweils fünf Anwärterinnen und Anwärtern rekrutieren. Auf der Tonderner Kandidatenliste mit vier neuen Anwärterinnen und Anwärtern steht die aus der deutschen Minderheit kommende Veronika Bjørn.

Mehrere Orte haben auch namhafte Bewerberinnen und Bewerber gewinnen können, die früher in der Politik mitgemischt haben. In Hoyer ist es der frühere Bürgermeister Peter Christensen, in Norderrangstrup ist es das frühere Stadtratsmitglied Frede Jensen. 

Veronika Bjørn kandidierte bereits vor vier Jahren, verpasste aber den Einzug in den Seniorenrat (Archivfoto).

Seit dem 7. Oktober können Stimmberechtigte digital ihr Kreuz setzen. 11.516 Bürgerinnen und Bürger haben die digitale Variante gewählt. An sie sind die Stimmzettel über die E-Post geschickt worden. Es ist das erste Mal, dass primär digital gewählt wird.

Doch es gibt zwei andere Möglichkeiten, seine Stimme abzugeben. Entweder am Wahltag (18. November) in den Wahllokalen oder auch in den Bürgerservicebüros. 1.790 Bürgerinnen und Bürger bekamen ihren Stimmzettel mit der Post. 

Schon 3.378 Personen haben ihr Kreuz gesetzt

Die Wählerinnen und Wähler, die digital abstimmen, sind schnell an den Tasten gewesen. Die Wahlbeteiligung zeugt von großem Interesse. Von den 13.306 Stimmberechtigten haben seit dem 7. Oktober schon 25,39 Prozent (das entspricht 3.378 Wählerinnen und Wählern) bis Freitag, 10. Oktober, 12 Uhr, abgestimmt.

Bei der Wahl vor vier Jahren wurde eine Wahlbeteiligung von rund 65 Prozent verzeichnet. Das aktuell gezeigte Interesse könnte erneut auf eine hohe Beteiligung hindeuten, so Thomas Dam, Abteilungsleiter für die Bereiche Bürger-, Digital- und Gebäudeservice (Technik und Umwelt), Service und Beschäftigung.

Kandidaten von Bredebro

Die Funktionen

So wird in der Kommune Tondern gewählt

Søren Hansen
Ketty Motzkus
Kirsten Nielsen 
 

Kandidaten von Hoyer

Dorte Bendtsen
Peter Christensen
Elin Grønning
Karen Olling 
 

Kandidaten von Lügumkloster
Kirsten F. Damm
Inge Hansen
Jan Kannegaard
Anders Nissen
Ruth Rosenbæk
 

Kandidaten von Norderrangstrup

Frede Jensen
Karen D. Mikkelsen
Bjørn Nielsen
Anneline Nielsen
Paul Skøtt


Kandidaten von Scherrebek

Hans Højberg
Grethens Nansen
Bodil Steffensen
Rita Westergaard
Knud Aage Aarhus
 

Kandidaten von Tondern

Veronika Bjørn
Broder Brodersen
Paul Erik Henriksen
Børge Rossen