Eishockey

SønderjyskE bei der Pokal-Revanche chancenlos

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Rasmus Lyø ärgert sich über einen verschlafenen Start.

Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt in der abgelaufenen Woche haben die Eishockeyspieler von SønderjyskE im Liga-Heimspiel gegen Herning nicht die richtige Anspannung gefunden.

Herning Blue Fox kann auch ohne fremde Hilfe in Woyens gewinnen. Der Rekordmeister untermauerte mit einem souveränen Auftritt und einem ungefährdeten 5:2-Sieg gegen SønderjyskE, dass man der Meisterschaftsfavorit Nummer eins ist.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE dagegen gehören in der aktuellen Verfassung nicht zum Kreise der Titelfavoriten. Der Titelverteidiger hat weiterhin am dramatischen und höchstumstrittenen Pokal-Aus von vor einer Woche zu knabbern.

Mit dem Kopf nicht voll bei der Sache

„Wenn man gegen Herning gewinnen will, muss man einen guten Tag erwischen und Herning über 60 Minuten unter Druck setzen, aber das ist uns nicht gelungen. Wir haben wieder schlecht begonnen und es hat den Anschein, dass wir nicht über alle 60 Minuten mit dem Kopf voll bei der Sache sind“, sagt SønderjyskE-Verteidiger Rasmus Lyø zum „Nordschleswiger“.

Herning war in einer relativ undramatischen Pokal-Revanche in allen Belangen überlegen und hätte auch höher gewinnen können. Mattias Pettersson verhinderte eine klarere Niederlage.

„Wir hätten gerne eine Pokal-Revanche gehabt, haben aber zu spät in die Spur gefunden und haben nur zeitweise Herning unter Druck gesetzt“, so Lyø.

Pokal-Aus hat Spuren hinterlassen

SønderjyskE kam mit dem erst vierten Torschuss zum 1:2-Anschlusstreffer, hatte danach das Momentum und drängte auf den Ausgleich, doch im Schlussdrittel machte Herning den Sack zu.

„Es ist in der vergangenen Woche eine emotionale Achterbahnfahrt gewesen. Das ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen, aber ich finde eigentlich, dass wir ganz gut damit umgegangen sind, obwohl es schwer ist“, meint Rasmus Lyø nach dem nicht gegebenen Siegtor im Pokal-Halbfinale gegen Herning vor einer Woche.

SønderjyskE - Herning Blue Fox (0:2,1:0,1:3) 2:5

0:1 Morten Poulsen (3:19), 0:2 Lukas Bang (15:37), 1:2 Rasmus Lyø (22:10/Ass.: Oscar Schulze), 1:3 Oskars Cibulskis (50:15), 1:4 Aleksi Ainali (51:32), 2:4 Cameron Brown (55:21/Ass.: William Boysen, Gustav Nielsen/5 gegen 4), 2:5 Emil Kristensen (59:35).

Zeitstrafen: SE 2x2 – Herning 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Daniel Bøjle/Andreas Nyegaard. Zuschauer: 2.675.