Deutsche Minderheit

Ina Bucka nach Krebsheilung: „Viel Hilfe bekommen und die nettesten Menschen getroffen“

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Ina Bucka ist nach einer Krebserkrankung wieder auf die Beine gekommen.

Die 86-Jährige Ina Bucka aus Bülderup-Bau hat eine schlimme Zeit mit schwerer Erkrankung hinter sich gebracht. Ihr ist es ein großes Bedürfnis, für die große Hilfe und Fürsorge im Genesungsprozess zu danken. Sie weiß gar nicht, wo sie anfangen soll.

„Es ist kürzlich ja berichtet worden, dass die Heimhilfe in der Kommune Tondern gute Bewertungen für den Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern bekommen hat. Ich kann nur sagen, dass das auch bei mir in der Kommune Apenrade zutrifft. Ich habe ganz viel Hilfe bekommen und die nettesten Menschen getroffen“, betont Ina Bucka aus Bülderup-Bau in ihrer Wohnstube am Åløkke.

Vor etwa vier Jahren wurde bei ihr am Nasenflügel im Bereich der Nebenhöhle ein bösartiger Tumor entdeckt. 2023 folgte eine große Operation in Aarhus. Der Krebs konnte nach komplizierten Eingriffen erfolgreich entfernt werden.

An der Wangen- und Kieferpartie ist Ina Bucka eingeschränkt, das verbliebene Gewebe am Oberkiefer lässt keine Prothese zu. Bis auf dieses Handicap geht es ihr aber wieder gut, wie sie selbst sagt.

Ina Bucka nimmt längst wieder am gesellschaftlichen Leben teil, fährt Auto und ist wieder agil. Die ehemalige Vorsitzende des Sozialdienstes Buhrkall (Burkal) hat den Leidensweg nach der schweren Erkrankung mit Willen und Geduld gemeistert.

„Es ist überstanden. Ich habe jetzt halt diese Beeinträchtigung und sehe anders aus. Es hätte aber auch ganz anders kommen können“, so die rüstige Frau erleichtert, aber auch gefasst.

Ina Bucka erfreut sich an den Blumen, um die sie sich in ihrem Garten wieder kümmern kann.

In große Sentimentalität, dass das Schicksal es mit ihr gut meint, verfällt Ina Bucka nicht. Ihr ist etwas ganz anderes wichtig.

Gut aufgehoben und unterstützt

Sie ist voll des Lobes für die Kommune Apenrade (Aabenraa) und deren Mitarbeitende, wie auch für die medizinische Betreuung während und nach der Operation. Es sei ihr ein großes Anliegen, das mitzuteilen, so Bucka.

Krankenschwestern und Heimhilfe-Personal hätten sich im Genesungsprozess sehr um sie gekümmert. „Anfangs waren Mitarbeitende fünfmal am Tag da – auch zur späten Stunde oder frühmorgens“, berichtet Ina Bucka voller Hochachtung.

Auch auf die medizinische Behandlung von der Diagnose bis hin zur Operation lässt sie nichts kommen. „Ich habe mich sehr gut aufgehoben und beraten gefühlt“, sagt die 86-Jährige.

Als wenn nichts gewesen wäre: Ina Bucka schenkt den Kaffee ein. Dazu gibt es weichen Bienenstich.

Die fachliche und vor allem auch persönliche Zuwendung habe dazu beigetragen, nicht den Mut zu verlieren und Geduld für den Genesungsprozess aufzubringen. Direkt nach der OP konnte Bucka nur über eine Sonde Nahrung aufnehmen.

Familie und Freunde an der Seite

Große Unterstützung hat Ina Bucka allen voran auch von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn bekommen.

„Meine Tochter Antje kam von Australien einen ganzen Monat hierher, um mich zusammen mit den Krankenschwestern und Heimhilfemitarbeitenden zu versorgen“, erwähnt Ina Bucka, die noch viele weitere Angehörige und Freunde auflisten kann.

Sie alle hätten sie sehr unterstützt, so die Deutsch-Nordschleswigerin.

„Sie haben mir Mut gegeben, weiter zu kämpfen“, sagt Ina Bucka.