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Däne verlässt HSV – bleibt aber in der 2. Bundesliga

Däne verlässt HSV – bleibt aber in der 2. Bundesliga

Däne verlässt HSV – bleibt aber in der 2. Bundesliga

Karlsruhe
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Mikkel Kaufmann scheiterte mit dem HSV in der Relegation. Foto: Gregor Fischer/Ritzau Scanpix

Mikkel Kaufmann ist in der vergangenen Saison vom FC København nach Hamburg verliehen worden, wird aber trotz des bis Mitte 2024 laufenden Vertrages vorerst nicht zum dänischen Meister zurückkehren. Karlsruhe heißt die nächste Station.

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat einen Nachfolger für den zum VfL Bochum abgewanderten Torjäger Philipp Hofmann gefunden.

Mikkel Kaufmann wechselt auf Leihbasis vom dänischen Meister FC København an den Wildpark, wie die Karlsruher am Mittwoch mitteilten. Der 21 Jahre alte Angreifer trug in der Vorsaison das Trikot von Karlsruhes Liga-Konkurrenten Hamburger SV.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Mikkel für uns entschieden hat. Er ist trotz seiner jungen Jahre als Stürmer variabel einsetzbar und kennt auch schon die 2. Bundesliga. Das ist eine ideale Kombination. Er ist eine Bereicherung für unsere Offensive“, sagt Oliver Kreuzer, Geschäftsführer Sport, laut Webseite des KSC.

Kaufmann absolvierte am Dienstag den Medizincheck und wird am Donnerstag zum ersten Mal mit seiner neuen Mannschaft auf dem Feld stehen, heißt es weiter. In 32 Pflichtspielen für die erste Mannschaft des HSV traf der Stürmer, der alle Nachwuchsnationalmannschaften Dänemarks durchlief, zwei Mal.

„Ich freue mich auf die Fans vom KSC und darauf, in diesem neuen, schönen Stadion zu spielen. Ich kann es kaum erwarten und werde in dieser Saison Vollgas geben“, so Mikkel Kaufmann, der im Winter 2020 für die stattliche Ablösesumme von 25 Millionen Kronen von AaB zum Liga-Konkurrenten FCK wechselte.

„Mikkel hat seine Sache beim HSV vernünftig gemacht, und das hat Interesse für ihn ausgelöst“, sagt FCK-Sportdirektor Peter Christiansen auf der Webseite des FCK: „Wir haben mit Karlsruhe eine Absprache getroffen. Hier hat er gute Möglichkeiten für kontinuierliche Einsätze, die beim FCK ein wenig weiter weg sind.“

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