Eishockey

Späte SønderjyskE-Tore beim Derbysieg

Späte SønderjyskE-Tore beim Derbysieg

Späte SønderjyskE-Tore beim Derbysieg

Woyens/Vojens
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Christian Silfver war an beiden Toren beteiligt. Foto: Svend Anker Iversen (Archiv)

Knapp 2.000 Zuschauer hatten den Weg in die Woyenser Frøs Arena gefunden, um das erste Heimspiel der Saisonvorbereitung zu verfolgen. Und sie wurden am Ende für ihre Geduld belohnt.

Lange haben die treuen Eishockey-Fans auf das erste Heimspiel nach der Finalniederlage im Kampf um die dänische Meisterschaft gegen Rungsted warten müssen. Und sie musste auch lange warten, bevor sie im Testspiel gegen Esbjerg Energy auf ihre Kosten kamen.

Der Lokalrivale von der Westküste war über weite Strecken die bessere Mannschaft. Nach einem Anfangsdrittel, das arm an Höhepunkten war, übernahm Esbjerg Energy das Kommando, drängte SønderjyskE in die Defensive und konnte nach einer halben Stunde Torwart Nikolaj Henriksen überlisten, der in der Sommerpause von Esbjerg Energy zu SønderjyskE gewechselt ist.

Die Gastgeber kamen im Schlussdrittel besser ins Spiel, auch weil die Gäste sich viele Hinausstellungen einhandelten. SønderjyskE blieb im Powerplay vieles schuldig, konnte in der 53. Minute dann doch durch Neuzugang Josh MacDonald zum Ausgleich kommen.

Wenige Sekunden später leistete sich Esbjerg-Stürmer Niklas Andersen ein rüdes Foul, für das er vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Esbjerg Energy musste für fünf Minuten in Unterzahl spielen und hatte mit viel Glück die brenzlige Situation überstanden, als MacGregor Sharp 34 Sekunden vor Spielende einen Schlagschuss von Christian Silfver zum 2:1-Siegtor in die Maschen abfälschte.

Die knapp 2.000 Zuschauer konnten sich über einen Derby-Sieg freuen, der immer gut tut, haben eine SønderjyskE-Mannschaft gesehen, wo vieles noch Stückwerk blieb. Da gibt es noch viel Luft nach oben.

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