Bildungsstätte Knivsberg

Neues Konzept, neuer Mitarbeiter

Neues Konzept, neuer Mitarbeiter

Neues Konzept, neuer Mitarbeiter

dodo
Knivsberg /Knivsbjerg  
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Abenteuer-Aktivitäten wie Klettern sollen in Zukunft eine noch größere Rolle im Knivsberg-Programm spielen. Foto: Karin Riggelsen

Der Abteilungsleiter des DJN, Lasse Tästensen, kündigt an, dass sich einige Dinge auf dem Knivsberg künftig ändern werden. Unter anderem soll ein neuer Mitarbeiter die Vereine und Jugendclubs und den Knivsberg enger miteinander verknüpfen.

Vier Monate ist die Trennung vom ehemaligen Knivsbergleiters René Schneider her. Seitdem hat man sich beim Deutschen Jugendverband für Nordschleswig (DJN) viele Gedanken dazu gemacht, wie es künftig weitergehen soll.

Was soll sich ändern? Welche Schwerpunkte sollen in Zukunft gesetzt werden?

Wie fast überall in der Gesellschaft sorgt die anhaltende Covid-19-Pandemie auch bei diesen Planungen für unvorhersehbare Probleme, berichtet der Abteilungsleiter des DJN, Lasse Tästensen.

„Es ist natürlich schwierig für uns, irgendetwas zu planen, wenn wir nicht wissen, was überhaupt erlaubt sein wird“, so Tästensen.

Die neue „Brücke“

Somit ist vor allem Flexibilität gefragt – und das nicht nur zu Corona-Zeiten. Aus diesem Grund wird eine der Neuerungen künftig sein, dass „Die Brücke“, die Veranstaltungsbroschüre der Bildungsstätte Knivsberg, nicht mehr in Papierform erscheint, sondern ab sofort nur noch digital in Newsletter-Form – und das künftig viermal im Jahr, statt nur einmalig im Herbst des Vorjahres.

„Wir haben uns bei den Verbänden umgehört, dabei hat sich schnell gezeigt, dass, wenn die Brücke so wie bisher im Herbst herausgegeben wird, sich die Leute für die ersten Veranstaltungen Anfang des Jahres anmelden, die späteren Veranstaltungen aber vollkommen in Vergessenheit geraten. Die Zeitspanne ist einfach zu groß“, so der DJN-Abteilungsleiter.

Aus diesem Grund werde es künftig in jedem Quartal eine „Brücke“ als Newsletter geben, um den Leuten die anstehenden Aktivitäten immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Der Abteilungsleiter des DJN, Lasse Tästensen, freut sich auf die vielen neuen Projekte auf dem Knivsberg. Foto: Archiv

Neue Projekte

Während Schulklassen und Kindergarten-Gruppen den Knivsberg bereits regelmäßig nutzen, soll in Zukunft vermehrt ein Fokus darauf liegen, auch die Vereine und Jugendclubs auf den Berg zu locken.

Unter anderem soll der „Abenteuerbereich“, wie ihn Tästensen nennt, weiter ausgeweitet werden und es so mehr Aktivitäten wie Klettern, Paddel-Touren, und das Bauen von Biwaks oder Flößen geben. „Wir haben mit Felix Neubert einen wahren Outdoor-Spezialisten bei uns, und dieses Potenzial wollen wir natürlich ausnutzen“, sagt der DJN-Abteilungsleiter.

Weitere Veranstaltungsideen sind zum Beispiel ein Demokratiedorf für Kinder, bei dem diese spielerisch über verschiedene Dorfstrukturen lernen, wie eine Demokratie funktioniert, oder aber auch Kurse über die EU, die eine Reise nach Brüssel beinhalten.

Wann und wie diese Ideen allerdings umzusetzen sind, hängt auch von der Corona-Entwicklung ab.

Ein neuer Mitarbeiter

Um unter anderem die Entwicklung solcher Veranstaltungen in Zukunft weiter voranzutreiben hat der Vorstand des Jugendverbandes in der vergangenen Woche beschlossen, eine neue Kraft mit Sitz auf dem Knivsberg einzustellen.

„Die Aufgabe des neuen Mitarbeiters wird sein, außerschulische Projekte zu entwickeln und den Kontakt zu den Vereinen, aber vor allem auch zu den Jugendclubs zu intensivieren, die wir in der Vergangenheit etwas zu sehr vernachlässigt haben. Die Frage wird sein, wie wir ihnen attraktive Angebote liefern können“, so Lasse Tästensen.

Die neue Stelle solle auch den neuen Geist zeigen, der künftig vorherrschen soll, nämlich dass die Vereins- und Jugendclubarbeit und der Knivsberg nicht mehr als zwei verschiedene Dinge gesehen werden, sondern dass diese beiden Bereiche mehr miteinander verbunden sein sollen.

Die Ausschreibung für die Stelle soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Anfang des kommenden Jahres soll die zusätzliche Kraft ihre Arbeit aufnehmen.

Auch wenn durch Corona die künftigen Möglichkeiten noch nicht abzusehen sind, soll die erste „Brücke“ mit Veranstaltungen für das erste Quartal 2021 noch in diesem Herbst erscheinen.

„Es ist schwer, damit zu arbeiten, aber wir werden auf jeden Fall im Oktober unsere ersten Ansätze präsentieren“, verspricht der Abteilungsleiter des DJN, Lasse Tästensen.

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