Wegen Corona

Hauptversammlung: Schleswigsche Partei setzt auf virtuelle Lösung

Hauptversammlung: Schleswigsche Partei setzt auf virtuelle Lösung

Hauptversammlung: SP setzt auf virtuelle Lösung

Apenrade/Aabenraa
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Ein physisches Treffen der Parteimitglieder wird es in diesem Jahr bei der Hauptversammlung nicht geben. Foto: Gwyn Nissen

Man wolle den Empfehlungen der Behörden, soziale Kontakte zu meiden, nachkommen und kein Risiko eingehen, sagt Parteisekretärin Ruth Candussi. Sie hofft, dass nun sogar mehr Parteimitglieder teilnehmen werden.

„So oder so ist Corona daran schuld, wenn wir nicht alle mit an Bord bekommen“, sagt die Sekretärin der Schleswigschen Partei (SP), Ruth Candussi. Kurz zuvor hat sie eine E-Mail an die Parteimitglieder geschickt, dass die diesjährige Hauptversammlung der SP digital stattfindet.

„Aus unserer Sicht gab es keine andere Lösung. Die neuen Richtlinien der Behörden sagen ganz deutlich, dass soziale Kontakte vermieden werden sollen. Dem werden wir Folge leisten. Da es dieses Jahr auch keine Abstimmungen gibt, ist die digitale Lösung auch kein Problem“, so Candussi.

Eigentlich wollten sich die Parteimitglieder am Donnerstag zur Hauptversammlung treffen, nun werden hoffentlich viele von ihnen am 19. Oktober zu Hause vor dem Laptop sitzen.

Nur wenige Anmeldungen

„Wir haben anhand der geringen Zahl an Rückmeldungen zur physischen Hauptversammlung bereits gemerkt, dass viele gesundheitliche Bedenken haben. Nun werden hoffentlich mehr teilnehmen“, sagt die Parteisekretärin.

Stattfinden wird die virtuelle Versammlung über die Software „Teams“. Da viele Parteimitglieder diese bereits aus ihrer Arbeit in den Stadträten kennen, glaubt Ruth Candussi nicht, dass es große Schwierigkeiten geben wird.

„Wer keine Erfahrung mit dem Programm hat und Hilfe braucht, kann sich jederzeit an uns wenden. Ich kann zwar nicht ausschließen, dass einige sich nicht damit auseinandersetzen wollen und deshalb nicht teilnehmen werden, aber umgekehrt wären auch viele weggeblieben, wenn wir eine physische Veranstaltung gemacht hätten“, so die Sekretärin der Schleswigschen Partei.

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