Tønder Festival

Die Zauberer des Festivals

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Tondern/Tønder
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Hanne Østergaard, Conni Petersen und Margit Viig vor ihrem Reich – das Festivaldepot. Foto: Gwyn Nissen

Damit alles so funktioniert, wie es soll, ist das Festival-Depot unverzichtbar. Dort sorgen Margit Viig und ihr Team für den notwendigen Nachschub.

Vor dem Depot des Festivals sitzen frühmorgens drei Damen und trinken gemütlich Kaffee. Ruhe vor dem Sturm? „Nein, eigentlich nicht, denn wir hatten gestern unseren großen Tag“, erzählt Margit Viig.
Seit 23 Jahren arbeitet sie im Depot und ist heute Leiterin einer der wichtigsten Funktionen des Festivals. Denn wenn irgendetwas irgendwo fehlt, dann zaubern die Mitarbeiter des Depots „alles, was es gibt“ hervor: von den kleinsten Batterien bis zur Kaffeemaschine, von Einwegbechern bis zu Zapfhähnen und von Mülltüten bis Küchenmixer.

Von frühmorgens bis in die Abendstunden sind insgesamt 24 Mitarbeiter damit beschäftigt, den Bars, Küchen, Restaurants, Reinigungsteams und anderen Funktionen auf dem Festival zu helfen. Unter anderem auch mit der Wäsche von Trockentüchern oder Schürzen.

Genuß der morgendlichen Ruhe

Die drei Damen – neben Margit Viig sind es Conni Petersen (seit 13 Jahren dabei) und Hanne Østergaard (vor drei Jahren hinzugekommen) – genießen die morgendliche Ruhe und lieben es, zuzuschauen, wie das Festivalvolk am ersten offiziellen Tag der Veranstaltung erwacht.

„Am Mittwoch haben wir zunächst alle Bars und Zelte mit den notwendigen Materialien bestückt. Aber dennoch passiert es, dass einige Produkte ausverkauft sind, und dann sorgen wir für den Nachschub“, erzählt Viig. Dabei hilft auch die Apenrader Firma Abena, die bis Sonnabend auf Abruf bereitsteht, um gegebenenfalls Reinigungsmittel, Einweggeschirr oder was sonst noch gebraucht wird, nachzuliefern.

Früher war hier der DSB-Terminal für Stückgut, doch heute gehört er der Kommune, und das Festival hat hier eines von mehreren Lagern, die nötig sind, wenn vier Tage lang über 10.000 Besucher, Musiker und Freiwillige mit Speis und Trank versorgt werden müssen.

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