Unmenschliche Bedingungen

Kommune Apenrade zeigt Transportfirma an

Kommune Apenrade zeigt Transportfirma an

Kommune Apenrade zeigt Transportfirma an

Pattburg/Padborg
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Foto: Christer Holte/Ritzau-Scanpix

Nachdem das Pattburger Transportunternehmen Kurt Beier in der vergangenen Woche aufgrund der Behandlung seiner Mitarbeiter in die Kritik geraten war, schaltet sich nun auch die Kommune Apenrade in den Fall ein.

Während gegen die umstrittene Transportfirma Kurt Beier mit Niederlassung in Pattburg in mehreren Ländern wegen Menschenschmuggels ermittelt wird, hat die Kommune Apenrade entschieden, das Unternehmen wegen fehlender Genehmigungen anzuzeigen.

Wie die Kommune dem Gewerkschaftsblatt „Fagbladet 3F“ mitteilt, hatte der Betrieb Mitarbeiter ohne erforderliche Baugenehmigung in Pavillons wohnen lassen.

Das Lager in Pattburg war nach der Enthüllung des Gewerkschaftsmagazins von der Polizei geräumt worden. 26 meist philippinische Fahrer waren unter menschenunwürdigen Verhältnissen untergebracht. Später zeigte es sich, dass das Unternehmen Fahrer aus Drittländern offenbar auch anderenorts unter unwürdigen Wohn- und Arbeitsbedingungen beschäftigte.

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