Grenzüberscheitendes

Kieler Staatssekretär wünscht sich deutsch-dänische Zivilstreifen

Kieler Staatssekretär wünscht sich deutsch-dänische Zivilstreifen

Kieler Staatssekretär wünscht sich deutsch-dänische Zivilstreifen

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Pattburg/Padborg
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Tors Geerdts
Torsten Geerdts Foto: Frank Peter/schleswig-holstein.de

Schleswig-Holsteins Innenstaatssekretär Geerdts hat die deutsch-dänische Kooperation bei einem Besuch des gemeinsamen Zentrums der deutsch-dänischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Pattburg gelobt.

Schleswig-Holsteins Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (CDU) hat am Donnerstag die Zusammenarbeit von deutschen und dänischen Behörden ausdrücklich gelobt und ihre Bedeutung hervorgehoben. Er informierte sich, gemeinsam mit dem Leiter der Polizeiabteilung im Innenministerium, Torsten Holleck, und Landespolizeidirektor Michael Wilksen, beim Besuch des „Gemeinsamen Zentrums der deutsch-dänischen Polizei- und Zollzusammenarbeit“ in Padborg über die bisherigen Erfahrungen:

„Dieses gemeinsame Zentrum hat sich bewährt. Sowohl die deutschen, als auch die dänischen Einsatzkräfte haben mir erzählt, dass sie sehr zufrieden mit dieser guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit sind.“

Aufseiten der Polizei gibt es beispielsweise seit September 2014 regelmäßig gemeinsame Streifenfahrten, bei denen dänische und deutsche Polizistinnen und Polizisten zusammen unterwegs sind.

„Auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind überaus positiv. Die Polizei ist sichtbar vor Ort als Ansprechpartner für Deutsche und Dänen. Das wird von den Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen und sorgt so für ein höheres Sicherheitsgefühl“, so Geerdts.

Aus Sicht des Staatssekretärs könnte diese deutsch-dänische Zusammenarbeit auf der Ebene der Polizei durchaus noch ausgeweitet werden: „Eine wirksame Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität durch das Gemeinsame Zentrum Padborg könnte durch gemischt besetzte Zivilstreifen verbessert werden. Hierzu wäre eine Besetzung der Fahrzeuge als 1:1-Streife mit jeweils einem dänischen und einem deutschen Beamten oder einer Beamtin wünschenswert.“

Geerdts warb auch dafür, dass beispielsweise die Zusammenarbeit der dänischen und deutschen Spezialeinsatzkräfte intensiviert und fortlaufend gemeinsam geübt werden sollte. Nur so sei auszuschließen, dass bei Terror-Lagen keine Probleme entstünden.

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