Zurück in die Heimat

Herzlicher Abschied von der Organistin

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Foto: HPB

Üblicherweise sitzt Christina Heinecke bei Gottesdiensten im hinteren Teil der Tingleffer Kirche, befindet sich dort doch die Orgel. Vergangenen Sonntag rückte sie aber in vorderste Reihe. Das hatte seinen Grund.

Bis zum Jahreswechsel wird Christina Heinecke hier und da noch an der Orgel sitzen, ehe es dann endgültig heißt: Abschied nehmen. Im Pfarrbezirk Tingleff nahm man den Gottesdienst vergangenen Sonntag zum Anlass, die langjährige, geschätzte Organistin zu verabschieden. Sie zieht zurück nach Deutschland.

Üblicherweise sitzt Christina Heinecke bei Gottesdiensten im hinteren Teil der Tingleffer Kirche, befindet sich dort doch die Orgel. Vergangenen Sonntag rückte sie aber in vorderste Reihe. Die Pastoren Astrid und Ole Cramer, die Heinecke noch von ihrer Zeit in Buhrkall kennen, baten die Organistin samt Familie nach vorn, um der Musikerin für ihren Einsatz in der Nordschleswigschen Gemeinde zu danken. Das tat auch Kirchenältester Albert Callesen. Er überreichte Blumen und wünschte Heinecke für den weiteren Weg alles Gute.

Viel Lob gab es nicht nur für das Orgelspiel, sondern auch für das generelle soziale Engagement, das sie in den vergangenen zwölf Jahren, vor allem in den Pfarrbezirken Buhrkall und Tingleff , an den Tag legte. Hervorgehoben wurde das Flüchtlingscafé, das Heinecke mit anderen Freiwilligen in Uk auf die Beine stellte und betreute.

Bei der Verabschiedung von Christina Heinecke (3. v. l.)) dabei waren (v. l.) Ehemann Jochen, Schwiegersohn Jon Thulstrup, Sohn Matthias sowie Tochter Stephanie Thulstrup mit Enkel Noah. Christina Heinecke zieht nach Jena in Thüringen, wo ihr Mann als Landespfarrer der Polizei- und Notfallseelsorge tätig ist.

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