Ausbildungsmöglichkeit

Neuer Studiengang für Sonderburg

Neuer Studiengang für Sonderburg

Neuer Studiengang für Sonderburg

Sonderburg/Sønderborg
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Am Center für Industrielle Mechanik wird es ab 2021 einen neuen Sudiengang geben. Foto: SDU

Am Alsensund kann man sich ab 2021 für den Studiengang Maschinentechnik einschreiben. Eine entsprechende Genehmigung hat das Forschungsministerium erteilt.

Seit Jahren beklagen Industrieunternehmen in Dänemark einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern, nun ist Nachwuchs made in Nordschleswig in Sicht: Die Süddänische Universität (SDU) darf ab 2021 Maschinentechniker ausbilden.

E-Mobilität, Hydraulik und Robotertechnik

Die erforderliche Genehmigung hat das dänische Forschungsministerium erteilt. Der neue Studiengang wird am „Center für Industrielle Mechanik (CIM)“ und in Zusammenarbeit mit dem „Center für Industrielle Elektronik (CIE)“ angeboten. Studierende können einen Bachelor- oder einen Kandidat-Abschluss machen. Inhaltlich behandelt das Studium industrielle Automatik, E-Mobilität, Hydraulik, Roboter- und Windkraftanlagen-Technik.

2021 können erstmals 25 Bachelor-Studierende ihr Maschinentechnik-Studium in Sonderburg aufnehmen. 35 pro Semesterstart sollen es ab 2024 sein. Der „Kandidat“-Verlauf ist ab 2022 für die ersten zehn Personen möglich, bis 2024 wird die Zahl der Plätze auf 25 erweitert.

Es ist wichtig für die Kommune Sonderburg und Nordschleswig, dass wir die Industrieproduktion in der Gegend bewahren, sodass wir auch in Zukunft eine attraktive Gegend zum Wohnen und Arbeiten bleiben.

Erik Lauritzen, Bürgermeister

In Sonderburg jubelt Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) über die erteilte Genehmigung.

„Es ist extrem wichtig, dass wir mehr Studierende an die Universität nach Sonderburg holen. Denn das ist eine Grundlage dafür, dass es genug qualifizierte Arbeitskräfte für die entsprechenden Unternehmen in der Region gibt. Es ist wichtig für die Kommune Sonderburg und Nordschleswig, dass wir die Industrieproduktion in der Gegend bewahren, sodass wir auch in Zukunft eine attraktive Gegend zum Wohnen und Arbeiten bleiben“, so der Bürgermeister am Donnerstag.

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