AG Bæk & Bælt:

„Visionen sind möglich und nötig“

„Visionen sind möglich und nötig“

„Visionen sind möglich und nötig“

Hadersleben/Haderslev
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Foto: Ute Levisen

„Mit Umdenken und Nachhaltigkeit im Blick kommt man weit.“ – Dieses Resümee zieht Carsten Leth Schmidt von der Arbeitsgruppe „Fra Bæk til Bælt“ nach dem Treffen mit Repräsentanten des Technischen Ausschusses, Provas und Bürgermeister Geil in Bezug auf die umstrittenen Ableitungspläne für den Kleinen Belt.

„Mit Umdenken und Nachhaltigkeit im Blick kommt man weit.“ – Dieses Resümee zieht Carsten Leth Schmidt von der Arbeitsgruppe „Fra Bæk til Bælt“ nach dem Treffen mit Repräsentanten des Technischen Ausschusses, Provas und Bürgermeister Geil in Bezug auf die umstrittenen Ableitungspläne für den Kleinen Belt.

Die Atmosphäre der Sitzung sei sachlich, doch angespannt gewesen. Umdenken bedeutet laut Leth, Abwasser nicht als Abfall, sondern als Ressource zu betrachten: „Mit moderner Technologie ist dies möglich. Davon hat uns das Zahlenmaterial überzeugt.“

Zugleich legte Provas eine überarbeitete Version der Pläne vor, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Arbeitsgruppe, die aber nach wie vor Fragen offen ließe. Die Gruppe hatte ihrerseits ihre Vorschläge für Umweltziele eingebracht – und die Versicherung seitens der Kommune erhalten, diese würden in die Entscheidung über den Abwasserplan einfließen. Zudem ist die kommunale Versorgungsgesellschaft Provas seitens der Politiker gebeten worden, zusätzliche Berechnungen über Folgewirkungen vorzulegen. Das Ganze sei komplex, räumt Svend Brandt (Einheitsliste) ein, Mitglied im Technischen Ausschuss: Ihm sei noch keine Erleuchtung gekommen: "Worin die beste Lösung liegt, ich weiß es nicht."

„Mir ist noch keine Erleuchtung gekommen. Ich weiß nicht, worin die beste Lösung besteht.“

Svend Brandt, Mitglied des Technischen Ausschusses (UPM)

In einem Leserbrief stellt Kjeld Thrane (Kons.), Vorstandsvorsitzender von Provas, fest: „Der Zusatz zum Abwasserplan, den der Technische Ausschuss in die Anhörung geschickt hat, muss als Teil jenes Abwasserplans betrachtet werden, den der Stadtrat verabschiedet hat: Der Schwerpunkt ruht dabei auf einer besseren Abwasserreinigung, Trennung von Regen- und Abwasser sowie auf einer Reduzierung der Überläufe.“

Energie-, Forschungs- und Klimaminister Lars Chr. Lilleholt (V) stattete Provas am Montag einen Besuch ab: In diesem Zusammenhang betonte Provas-Direktor John H. Mølgaard, dass man bei Provas Innovation und Entwicklung in hohem Maße priorisiere. Auch das Projekt Fra Bæk til Bælt fand Erwähnung. Damit strebe man an, die Belastung der kleinen, sensiblen Wasserläufe der Kommune künftig zu unterbinden. Die Öffentlichkeitsphase endet Mitte Juni.

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