Nach der Gesundheitsreform

Ministerin Trane Nørby für Grenzpartnerschaft

Volker Heesch
Volker Heesch Hauptredaktion
Tondern/Tønder
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Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre, l.) wurde in Tondern von Chefarzt Ole Jensen dieTagesklinik vorgestellt. Foto: Volker Heesch

Sie verstehe nicht, wieso man es nicht möglich gemacht hat, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fortzusetzen, sagte Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby zum Aus der Behandlung dänischer Patienten im Zuge der Strahlentherapie in Flensburg. Sie sehe nach der Gesundheitsreform neue Chancen.

Wenige Tage nach Präsentation der von der Regierung angestrebten Gesundheitsreform hat Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre) bei einem Besuch im Tonderner Krankenhaus ihr Interesse an einer Fortsetzung der deutsch-dänischen Zusammenarbeit unterstrichen, wenn die Krankenhausverwaltung in Regie der Region Süddänemark Geschichte ist.

„Ich verstehe nicht, wieso man es nicht möglich gemacht hat, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fortzusetzen“, meinte Ellen Trane Nørby gegenüber dem „Nordschleswiger“ zum Aus der Behandlung dänischer Patienten im Zuge der Strahlentherapie in Flensburg. Sie fügte hinzu, dass sie Raum sehe, dass nach Einrichtung der neuen Gesundheitsverwaltungen anstelle der Regionen grenzüberschreitend zusammengearbeitet werden kann.

Im grenznahen Raum sollte es für die dänischen Patienten selbstverständlich möglich sein, südlich der Grenze behandelt zu werden, wenn dort beispielsweise bei Fachärzten Kapazität genutzt werden könne.

Die bekannten Unterschiede der Gesundheitssysteme in Deutschland und Dänemark dürfen keine Begründung dafür sein, dass man nicht über die Grenze hinweg kooperiert“, unterstrich die dänische Gesundheitsministerin.

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