Gut gelaufen

Über 7.000 gingen und liefen beim DHL-Lauf

Über 7.000 gingen und liefen beim DHL-Lauf

Über 7.000 gingen und liefen beim DHL-Lauf

Apenrade/Aabenraa
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Die ersten Läufer wurden um 18 Uhr auf die Rundstrecke durch den Apenrader Hielmwald geschickt. Foto: Timo Battefeldt, JydskeVestkysten

Zum fünften Mal gingen Firmenteams in Apenrade an den Start. Festivalstimmung mit Musik und Unterhaltung im Apenrader Stadion.

Festivalstimmung machte sich Mittwoch am frühen Abend im Apenrader Stadion breit. Heerscharen von Sportlerinnen und Sportlern strömten auf das Gelände, wo zum fünften Mal der DHL-Staffellauf über die Bühne ging. Insgesamt über 7.000 Teilnehmer hatten sich angemeldet. Über 3500 nahmen am 5.000-Meter-Staffellauf mit je fünf Teammitgliedern teil. Die Übrigen begaben sich auf die Etappe für die Geherinnen und Geher.

Mit der Teilnehmerzahl wurde 2019 ein neuer Rekord erreicht, so Eventmanager Per Hussmann vom Unternehmen Sport Event Syd, das für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgte. Viele Unternehmen hatten für ihre Teams Zelte gemietet, in denen sich, angefeuert von mehreren Musikanlagen auf dem Gelände, rasch gemütliche Stimmung breitmachte.

An den Trikots waren die Unternehmen zu erkennen, die die sportliche Aktivität ihrer Mitarbeiterstäbe unterstützen. Einige waren geradezu Werbeplakate, wie die des Teams der Mitarbeiter des Strafvollzugs, der dringend Nachwuchs sucht. Auch das Militär war stark vertreten. Vom Schleswigschen Fußregiment bewältigte ein Mitglied die Strecke durch den Hjelmwald sogar in voller Kampfmontur.

Mit zwei Teams war der Nordschleswiger beim DHL-Lauf dabei: Erste Läufer waren Chefredakteur Gwyn Nissen und Web-Redakteur Jon Tulstrup (. Das A-Team der Zeitung sicherte sich den Pokal für das schnellste Medienhaus, regionales Fernsehen und Rundfunk wurden abgehängt..

Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen hatte die Großveranstaltung, zu der Teams aus dem gesamten Landesteil angereist waren, eröffnet. Spannung herrschte ab 18 Uhr, als die ersten Staffelläufer starteten und die jeweils folgenden Läuferinnen und Läufer darauf warteten, dass die Teamkolleginnen und Kollegen mit dem Staffelstab nach Bewältigung ihrer Strecke ins Stadion zurückkehrten. Mit großem Hallo wurden viele Läuferinnen und Läufer bei ihren Runden durch die „Zeltstadt“ angefeuert und begrüßt.

Es wurde sichtbar, dass sehr durchtrainierte Läufer dabei waren, aber auch viele Frauen und Männer aller Altersgruppen, für die das Motto galt: Dabeisein ist alles.

Mithilfe digitaler Technik konnten alle Zeiten abgerufen werden. Und so gab es schließlich auch oftmals lustige Sprüche, wenn sich z. B. herausstellte, dass der Alterspräsident eines Teams die jungen Kollegen glatt abgehängt hatte. Oder wenn die junge Kollegin eine Sekunde schneller lief als ihr Chef.

In vielen Zelten saßen die Teams in gemütlicher Stimmung bis in die späteren Abendstunden zusammen.

Und dann war die Luft weg...angekommen! Foto: Timo Battefeldt, JydskeVestkysten
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