Wahlen 2017 – Apenrade

Thomas Andresen: „Bestätigung der Arbeit“

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Apenrade/Aabenraa
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Thomas Andresen
Thomas Andresen am Wahlabend in Apenrade. Foto: Scanpix

Weniger Stimmen, weniger Mandate – doch Apenrades Venstre-Bürgermeister Thomas Andresen sieht das Wahlergebnis dennoch positiv. Schließlich kann er weiterregieren.

Die Anspannung bei Thomas Andresen hatte sich nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses gelegt, sie war ihm aber immer noch anzusehen. Der Wahlkampf und der Wahlabend waren auch bie ihm nicht spurlos vorübergegangen. Trotz des Rückganges seiner Partei Venstre von 13 auf elf Mandate wird er Dank des Bündnispartners DF (Status Quo mit fünf Mandaten) an der politischen Spitze bleiben können. Das sei für ihn vordergründig.

„Ich bleibe Bürgermeister“, unterstrich Andresen. „ Wir haben zwar zwei Mandate verloren, man muss aber bedenken, dass es für mich vor vier Jahren ein überaus gutes Wahlergebnis gab“, so Andresen. Trotz des Rückgangs sehe er sich in der politischen Arbeit bestätigt.„Ich finde, es hat eine positive Entwicklung in der Kommune gegeben und die Stadtratperiode war von einer guten Zusammenarbeit gekennzeichnet“.

Man habe erkennen müssen, dass die Sozialdemokraten und auch die Konservativen zugelegt haben. Er strebe eine breite Zusammenarbeit an und werde mit allen Parteien sprechen. Man müsse dann sehen, wie die Politischen Aufgaben zu verteilen sind so Andresen.
Er hätte sich allerdings einen weniger heftigen Wahlkampf gewünscht. „Es ist schon massiv gegen mich Wahlkampf betrieben worden, nicht nur in Sachen Fjordskole. Ich hätte mir einen Wahlkampf ohne solchen Krach gewünscht“.

Auch gemessen daran sei das Ergebnis von Venstre in gewisser Weise sogar positiv zu bewerten. Im Vorfeld der Wahl hätten sich viele Menschen zufrieden mit ihrer Kommune gezeigt. Noch am Wahlabend hatten die Sozialdemokraten angesichts der knappen Mandatsmehrheit signalisiert, mit Venstre zu koalieren – mit DF in der Nebenrolle.

„Das kommt für mich aber nicht in Betracht. Wir haben eine klare Absprache mit DF und daran wollen wir uns halten.“
Zum Abschneiden der SP meinte Andresen: „Ich finde, sie hat einen hervorragenden Wahlkampf geführt und es schien im Bereich des Möglichen zu sein, ein Mandat dazu zu gewinnen. Es hat aber nicht sollen sein.“

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