Versorgungsbetriebe

Ohne Verbraucherumfrage keine Anpassung möglich

Ohne Verbraucherumfrage keine Anpassung möglich

Ohne Verbraucherumfrage keine Anpassung möglich

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Kristian Aaskov, Leiter der Arwos Kommunikationsabteilung, sieht im Resultat der Meinungsumfrage Möglichkeiten, Kundenwünsche zu berücksichtigen. Foto: Paul Sehstedt

Die Mithilfe der Kunden ist nötig, damit Arwos den Finger am Puls der Zeit halten kann.

Die Versorgungs- und Verwertungsgesellschaft der Kommune Apenrade, Arwos, hat zum fünften Mal eine Verbraucherumfrage bestellt, um sich mit dem Resultat ein Bild davon machen zu können, wo Arwos in der Kundengunst steht. Das Meinungsforschungsinstitut Enalyzer befragt rund 500 Arwos-Kunden teils online, teils durch Interviews. Kristian Aaskov, Leiter der Arwos Kommunikationsabteilung, kommentiert das Projekt gegenüber dem „Nordschleswiger“.

Anpassung an Kundenwünsche

„Für unseren Betrieb ist eine Verbraucherumfrage wichtig, damit wir unsere Leistungen den Kundenwünschen anpassen können“, erläutert Kristian Aaskov den Zweck der Befragung. „Ohne die Mithilfe der Verbraucher erfahren wir nicht, wie unsere Initiativen angenommen werden. Zum Beispiel bereiten wir augenblicklich den Einkauf neuer Mülltonnen vor, da die Haushalte zukünftig ihre Abfälle in noch mehr Fraktionen sortieren müssen. So fragen wir unter anderem, welche Farbe die Hausbesitzer bevorzugen, statt das einfach selbstständig zu entscheiden.“

Umfassender Fragenkomplex

Die Erhebung ist in 18 Einzel- und Gruppenfragen aufgeteilt, die außer einigen personenbezogenen Fragen auch den Bekanntheitsgrad von Arwos erforschen. So will das Unternehmen wissen, ob es die Verbraucher ausreichend informiert und in welchen Bereichen Verbesserungen angeregt sowie Prioritäten geändert werden können. Rund 20 Minuten dauert die Online-Beantwortung.

Erste Analyse bereits 2009

„Die erste Umfrage ließen wir 2009 durchführen und manche Fragen sind inhaltlich die gleichen wie vor zehn Jahren, weil wir dadurch ablesen können, inwieweit wir seit der letzten Befragung den Kundenwünschen entsprechen“, erklärt Aaskov ferner.

Arwos arbeitet für die etwa 58.000 Bürger in der Kommune, die in rund 25.000 Haushalten wohnen. Im Haushaltsjahr 2019 erzielte die Gesellschaft einen Nettoumsatz von etwa 219 Millionen Kronen.

Finger am Puls

„Wir erwarten das Untersuchungsergebnis am 1. Juni und werden uns sowohl intern wie extern damit auseinandersetzen“, sagt der Abteilungsleiter. „Arwos ist 100-prozentig im Besitz der Kommune und wir werden die kommunalen Politiker über die Entwicklung in unseren vier Teilgesellschaften informieren können. Die Umfrage soll zeigen, ob wir den Finger weiter am Puls der Zeit haben.“

Mehr lesen

Kulturkommentar

Claudia Knauer
„Berührungen“