Wasser

Karteileichen werden aus dem System entfernt

Karteileichen werden aus dem System entfernt

Karteileichen werden aus dem System entfernt

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Die Landwirte haben Angst, dass im Sommer 2019 eine ähnliche Dürre herrscht wie im vergangenen Jahr. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die Landwirte fürchten einen Dürresommer wie im vergangenen Jahr. Bürgermeister Thomas Andresen verspricht: Es ist genug Wasser für alle da. Die Kommune Apenrade muss dafür aber bei den wasserrechtlichen Genehmigungen ausmisten.

Die gute Nachricht für die Landwirtschaft: Es ist im Untergrund genug Wasser für die Landwirte da; es reicht auch für einen Dürre-Sommer wie im vergangenen Jahr. Das versprach Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre) kürzlich bei der Tierschau.

Dieser Meinung sind ganz eindeutig auch die Mitglieder des Ausschusses für Technik und Umwelt.

Wasserentnahme ist limitiert

Allerdings kann nicht hemmungslos Wasser aus dem Untergrund für die Beregnungsanlagen hochgepumpt werden. „Der Bedarf der Landwirtschaft darf nicht den Eigenbedarf der Natur beeinträchtigen. Daher ist die Wasserentnahme limitiert. Die Landwirte müssen wasserrechtliche Genehmigungen einholen“, erläutert der zuständige Verwaltungsdirektor Stig Werner Isaksen das geltende Wasserhaushaltsgesetz.

Einige Landwirte haben jedoch wasserrechtliche Genehmigungen eingeholt, die sie entweder gar nicht oder nicht voll ausnutzen, weshalb die Kommune praktisch kaum einen der neu gestellten Anträge erfüllen kann.

Ein Feld wird künstlich beregnet.
Ein Feld wird künstlich bewässert. Foto: AdobeStock

Ungenutzte Genehmigungen werden eingezogen

Und das wäre dann gleichzeitig die schlechte Nachricht für die Landwirtschaft, wenn der Ausschuss für Technik und Umwelt jetzt nicht entschieden hätte zu handeln: Wasserrechtliche Genehmigungen, die in den vergangenen zehn Jahren nicht genutzt wurden, werden eingezogen. Auch wer in den vergangenen zehn Jahren seinen Verbrauch nicht ordnungsgemäß den Behörden gemeldet hat, verliert automatisch die Genehmigung.

„Wir möchten darüber hinaus die Landwirte bitten, nicht mehr Wasser zu beantragen, als tatsächlich benötigt wird. Dann sollte tatsächlich Wasser genug für alle da sein“, so Stig W. Isaksen.

Mehr lesen