Brotsonntag

Bei Regen rückt der Freiluftgottesdienst in die Kirche

Bei Regen rückt der Freiluftgottesdienst in die Kirche

Bei Regen rückt der Freiluftgottesdienst in die Kirche

Apenrade/Aabenraa
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Der deutsch-dänische Gottesdienst findet nach Möglichkeit auf dem Kirchplatz statt. Foto: aabenraasogn.dk

Apenrades dänischer Pastor Jørgen Jørgensen und die deutsche Pastorin Anke Krauskopf haben sich auf die deutsche Textreihe verständigt.

Am kommenden Sonntag, 26. Juli, wird ab 11 Uhr auf dem Vorplatz der Apenrader Nicolaikirche ein deutsch-dänischer Freiluftgottesdienst gefeiert.

Ursprünglich hätte der gemeinsame Sommergottesdienst auf dem Storetorv abgehalten werden sollen, doch das Coronavirus hat diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Stattdessen findet der Gottesdienst nun auf dem Kirchplatz statt.

Bei Regen in die Kirche

„Das ist vielleicht gar nicht mal so schlecht. Die Wetteraussichten sind für den Sonntag ja leider durchwachsen. Sollte es also regnen, könnten wir schnell umdisponieren und in die Kirche hineingehen“, sagt Apenrades deutsche Pastorin Anke Krauskopf, die gemeinsam mit ihrem dänischen Kollegen Jørgen Jørgensen den Gottesdienst leiten wird.

Sie freut sich, dass sich die beiden Pastoren auf die deutsche Textreihe verständigen konnten.

„Der kommende Sonntag ist der 7. Sonntag nach Trinitatis und wird in der deutschen Kirche auch Brotsonntag genannt. Es geht nämlich in der deutschen Textreihe darum, wie der Prophet Elia in der Wüste Wegzehrung erhält, und davon, wie Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen 5.000 Menschen sättigt“, erläutert Apenrades Gemeindepastorin.

Leben in der Nachfolge

Nach der dänischen Textreihe wäre es um das Leben in der Nachfolge gegangen. „Das wäre für einen gemeinsamen Sommergottesdienst wohl nicht so ein gefälliges Thema gewesen“, findet Krauskopf.

Außer den beiden Gemeindepastoren werden auch Organistin Lise-Lotte Kristensen sowie der Kirchenchor der Nicolaikirche, „Højmessekoret“, bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken.

Für Sitzgelegenheiten wird gesorgt

Für Stühle oder Bänke wird gesorgt. „Wer aber lieber seinen eigenen Festival- oder Campingstuhl mitbringen möchte, kann dies allerdings gerne tun“, sagt Anke Krauskopf.

Da auch das Abendmahl zu Corona-Bedingungen gefeiert wird, müssen sich die Gemeindeglieder auf einen etwas längeren Gottesdienst einrichten. Die beiden Pastoren haben den Zeitrahmen aus diesem Grund auf anderthalb Stunden gesteckt.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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