Leserbrief

„Und das von so genannten Experten “

Und das von so genannten Experten

Und das von so genannten Experten

Martin Christiansen
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
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Ein Leserbrief von Martin C. Christiansen.

Offenbar völlig falsche Beschlüsse gezogen!

Wie werden Wolfsexperten eigentlich zu Wolfs Experten? Seit Wölfe die Rute durch Schleswig Holstein nach Jütland benutzen(schon seit geraumer Zeit) ,,schossen "Wolfsexperten wie Pilze aus dem NICHTS hervor. Genau so lange wird die dän. Bevölkerung mit Verhaltensweisen bei Begegnungen mit EINEM Wolf ,,bombardiert!" Ich habe bisher keine EINZIGE dieser Empfehlungen gehört, die den Realitäten ,,angepasst" waren. Jede dieser Ratsschläge geht von einer Begegnung eines Erwachsenen mit einem Wolf aus. 

Soweit ich mich an das Rotkäppchen Märchen erinnere, handelte es sich um ein kleines Mädchen -- also um ein Kind. Zweitens: Sie war ganz allein unterwegs in einem Wald. Sie hatte nicht mal einen kräftigen Wolfshund als Schutz dabei. Ausserdem würden wir niemals unsere Oma ,,allein ganz weit DRINNEN" wohnen lassen. Diese Schlüsse gezogen mit dem Wissen, dass in diesem wahrscheinlich doch sehr grossem Wald nicht nur EIN Wolf herrscht, sondern sehr wahrscheinlich ein ganzes Rudel. Wer in div. Fernsehbeiträgen mit folgt, derjenige weiss dass Wölfe von einer gewissen Dichte an, sich in Rudeln sammeln. Dass sie bei Beute schlagen auch die geniale Fähigkeit besitzen, das ganze Rudel äusserst intelligent mit ein zu beziehen wurde immer wieder in diesen Dokumentaren gezeigt!

Da Wölfe im engem Jütland keine effektiven Feinde haben, wird der Bestand relativ schnell anwachsen. Besonders, da der Bestand aus Hirschen sprunghaft angewachsen ist. Es ist allgemein Wissen: Bei guter Nahrung´s  Grundlage gibt es mehr Nachwuchs. Ganz SCHLAUE ziehen wahrscheinlich nun daraus ,,die Lehre": Desshalb werden Wölfe keine Menschen (Kinder) angreifen!?

Dass Wölfe in vielen Ländern -- bis zur Ausrottung -- bekämpft wurden, ist ja dann Eines affortidens synder!! Wenn es so einfach wäre, dann hätte der Liebe Herrgott sehr wahrscheinlich den Menschen erst gar nicht erschaffen!

Nun wollte gerade dieser Mensch endlich der Armut entrinnen . Für seine Familie/für seinen Klan bessere Lebens Bedingungen erschaffen. In den Gebieten der Jütländischen Geest -- man kann es Gedichten/Erzählungen entnehmen -- herrschte über Jahrhunderte karge Armut. Diese Gegend war äusserst dünn besiedelt. Im Jahre 2022 ist es eine blühende Gegend -- zumindest im Verhältnis zu einst .Sie verdankt diesen Wohlstand in erster Linie der ,,Haltung" von Schafen. Der Veredelung der Wolle/folgend Mode und Ähnliches. Mit nachfolgendem Handel mit den Erzeugnissen. Dies glückte über Generationen offenbar ganz prima ohne einen Wolfs Bestand! 

Wie viele Schafe/Kälber/Fohlen/Ziegen wurden in den neuen Siedlung`s Gebieten in Europa bisher gerissen??Wie viele Wolfsexperten sind mittlerweile beschäftigt? Wie Viele -- vielleicht über mehrere Generationen -- haben wegen Wolfs Gefahr, ihre bisherige Lebens Grundlage aufgegeben. Nicht überall lässt es sich ,,einsäumen". Bei weitläufigen Abgrass- Flächen, zum Beispiel an Deichen, ist dies sehr kostenreich!   

In Gebieten wie Sibirien/der Mongolei/dem Kaukasus/Alaska/Kanada und viele Andere, wovon div. Fernsehfilme/Dokumentare berichten, sind die Einzugsgebiete für einen Wolfsbestand ganz anders realistisch ein zu stufen. Teilweise sind die Flächen grösser wie ganz Dänemark. Grönland natürlich nicht mit ein bezogen. Sogar gibt es in diesen Beiträgen auch heute noch ernsthafte Konflikte zwischen Mensch und Wolf. Zwar aber nicht, weil sie Kinder fressen, sondern weil sie die Nahrung `s Grundlagen -- die Lebens Notwendigkeiten für die Einheimischen "dezimieren". Wegen der grossen "WEITEN" genügt oft ein ,,WEGSCHEUCHEN!" MAN LEBT SO WEIT MÖGLICH MIT DEN WÖLFEN.

In der Schweiz wird zur Zeit diskutiert, ob man ein Regulierung`s Gesetz in Betracht ziehen sollte!In Südfrankreich hat man schon seit etlichen Jahren : Etwas ,,ausgedünnt". (EU Gesetzgebung zum Trotz)

In alten Berichten von Russland/Polen/ div. Ostländern, waren es immer in besonders harten Wintern das Gefahr drohte. Dann kamen die Wölfe auf Nahrungssuche bedenklich nahe an die, nur schwach gesicherten Stallungen/ Einzäunungen heran. Ich habe ein -- vor ein paar Jahren -- heraus gekommenes Buch über die Kolonisten Periode. Mein jetziger Wohnort ist eines dieser Kolonisten  Wohnorte -- mein Geburtsort in Horns übrigens auch. Diese Wanderung vieler Familien über hunderte von Kilometern -- sie kamen durchweg aus der Gegend von Frankfurt am Main (waren also Reinländer) -- geschah in der Zeit der kälteren Zwischen Eiszeit. In dem Bericht wird, ausserüber etlichen Sorgen, auch auf die Bedrohung all zu dreister Wölfe hingewiesen. Einige ,,wohnten" den ersten Winter in ihrer neuen Heimat in Erdhöhlen!?

Unsere Kinder genossen in Horns weitläufige Freiheiten. Noch bevor sie im Kindergarten Alter waren -- auch zum Teil dann als Schrecken`s  Erwachen für uns Eltern -- gab es gelegentlich regelrechte Einzel Ausflüge. Ich kann demnach einen Kreis mit tausend Metern (Ein Kilometer)Durchmesser ziehen. Nun in Hyndingholm so einen Kreis selber Grösse gezogen, dann bezieht das Gebiet beides südlich und auch nördlich von meinem Wohnhaus wesentliche Waldgebiete mit ein. Da durch diese beiden Wälder-- im Gegensatz zum Hornser Wald, der durch zwei Verkehr belastete Strassen durchschnitten wird --führen hier nur mässig benutzte Waldwege durch. Bei dichtem Wolfsbestand könnte dieses Gebiet durchaus für ein, ihren Nachwuchs säugendes Wolfspaar, in Betracht gezogen werden. Stände eine Wolfsmutter, durch Meter hohe Maispflanzen ,,fehlgeleitet"-- vieleicht auf Beute suchend -- plötzlich zwei spielenden Kindern gegen über??? UND DIES IN DIREKTER AUGENHÖHE ???So eine Begegnung wäre nicht völlig unrealistisch!

Es ist zwar eine Zukunfts Darstellung … auf ähnliche zufällige Treffen steuern wir möglicherweisezu, wenn bisher auch nur schleichend? Was denn ...alle Waldnahen Behausungen/Sommerhäuser ein zäumen!? Grenzen abschotten -- selbstverständlich denke ich hierbei an den Schweinezaun -- ist in der Minderheit nicht besonders gefragt.

Wie ich selber zu einem Wolfsbestand in Dänemark "stehe" macht nichts zur Sache. Wolfsexperten bewegen sich in ganz "anderen" Luftschichten. In bin aber dafür, dass man in Nordschleswiger Berichten etwas mehr realistische Inhalte bringt. Wenn selbsternannte Wolfsexperten mit so viel Unsinn daher kommen, dann braucht man ihnen nicht unkritisch "einen wohlwollenden Teppich ausrollen!"

Vergleiche -- auch Sterbesraten -- kann man zu jedem "MIST" manipulierbar missbrauchen. Ein Beispiel auf ähnlich niedrigem NIVO aber mit keiner brauchbaren Aussagekraft: Wenn nun in Dänemark nur so viele Autos wären wie die bisherige Zahl der Wölfe/ dafür aber so viele Wölfe wie aktuell Autos...........

Nach Aussagen von zwei verschiedenen Personen wurden im nördlichem Wald einmal EIN Wolf gesichtet/einmal zwei Wölfe. Eben Wölfe auf Reisen, wie der Wolfsexperte bei dieser Frage einmal richtig lag! Nur es ist WISSEN, welches wir, die wir uns auch gelegentlich ohne Donnerbüchse in den Wohnnahen Wäldern Touren gehen, auch längst schon wussten. Wir hätten ja sonst dann längst Einige direkt oder wenigstens Spuren entdeckt/gelesen. Wir sitzen ja stundenlang/tagelang bei den Feldarbeiten. An brummenden Treckern gewöhnt sich praktisch "eine jede ART". Ich habe die ,,Biester" bisher nur in Fernsehen Beiträgen bewundern können!"  

Martin

Bylderup Bov

     

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