Kinder- und Jugendbuchwochen

Autorin Anne Redmann lädt die DSH zum Träumen ein

Autorin Anne Redmann lädt die DSH zum Träumen ein

Autorin Anne Redmann lädt die DSH zum Träumen ein

Hadersleben/Haderslev
Zuletzt aktualisiert um:
Autorin liest für DSH
Autorin Anne Redmann (l.) besuchte am Mittwochmorgen die DSH. Foto: Amanda Klara Stephany

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Träumerisch wurde es am Mittwochmorgen in der Deutschen Schule Hadersleben (DSH). Grund dafür war der Besuch der Autorin Anne Redmann, die im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen ihr Buch „Rosetta September“ der Klassen sechs und sieben vorstellte.

Ziemlich stark peitscht der Wind gegen die großen Fenster der Turnhalle, während Autorin Anne Redmann von einer der schönsten Dinge spricht: dem Träumen.

Mitgebracht hat die Schriftstellerin, die in Süddänemark wohnt, ihr Buch „Rosetta September“. Es handle von einem elfjährigen Mädchen, die träumerische Abenteuer erlebt: „Im Traum hat man das Gefühl, alles könne funktionieren. Dieses Gefühl wollte ich in meine Bücher transportieren“, erzählt die Autorin den lauschenden Mädchen und Jungen.

Sie ermutigt die Kinder auch, ihre Träume aufzuschreiben: „Erinnert sich hier jemand an seine Träume? Ich habe eines Tages damit angefangen, sie aufzuschreiben. Das hilft sie nicht zu vergessen.“

Die Kinder- und Jugendbuchwochen scheinen ein großer Erfolg zu sein. Schulsekretärin Susanne Lucas hätte viel positive Resonanz nach dem letzten Mal erhalten.

Das mitgebrachte Buch stieß auf großes Interesse seitens der Kinder. Foto: Amanda Klara Stephany

„Wie viel verdient eigentlich eine Autorin?“

Besonders viele Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler zum Berufsalltag der Autorin. Egal, ob Zeitaufwand oder Verdienst, die neugierigen Fragen wurden umfangreich von Anne Redmann beantwortet.

Die frühere Kinder- und Jugendtherapeutin mahnte auch, dass es kein leichter Job sei und vor allem der Anfang schwierig: „Anfangs konnte ich nur abends oder am Wochenende schreiben, mein Hauptberuf hat mich zeitlich eingegrenzt. Aber der Lockdown samt Homeoffice ermöglichte mir etwas mehr Zeit und so schrieb ich drauflos.“ Auch der Verdienst sei, vor allem wenn man noch keine Bestsellerlisten füllt, relativ gering: „Wenn ich ein Paperback verkaufe, dann bekomme ich davon ungefähr 2 EUR.“

Dennoch sei ihr dieser Beruf der Liebste. Und sie ermutigte jede und jeden, an ihre oder seine Träume zu glauben.

Kind meldet sich
Die Mädchen und Jungen hatten viele Fragen zum Berufsalltag der Autorin. Foto: Amanda Klara Stephany
Mehr lesen