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Sønderjyske schiebt die Favoritenrolle von sich

Sønderjyske schiebt die Favoritenrolle von sich

Sønderjyske schiebt die Favoritenrolle von sich

Hadersleben/Haderslev
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Rasmus Vinderslev und Sønderjyske sind auf Superliga-Kurs. Foto: Karin Riggelsen

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Superliga-Absteiger AaB kommt zum Spitzenspiel nach Hadersleben. Sønderjyske-Trainer Thomas Nørgaard zeigt sich mit dem ersten Viertel der Saison zufrieden und hofft in der Folge auf die richtige Balance zwischen Demut und Selbstvertrauen.

Die Nummer zwei gegen die Nummer eins. Die beiden klaren Favoriten auf den Superliga-Aufstieg stehen sich am Freitag ab 19 Uhr in Hadersleben gegenüber. 

Das Heimspiel gegen Superliga-Absteiger AaB ist für Sønderjyske-Trainer Thomas Nørgaard keine Standortbestimmung. Das erste Saisonviertel hat ihm bereits aufgezeigt, wo der Weg hingeht.

„Ich brauche keinen Fingerzeig. Wir haben 25 Prozent der Saison hinter uns, und wenn wir das halten können, was wir bislang geleistet haben, werden wir auch das erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Jedoch ist dies leichter gesagt als getan“, so Thomas Nørgaard zum „Nordschleswiger“.

Thomas Nørgaard sieht seine Mannschaft auf Kurs. Foto: DN

Die gute Serie von fünf Siegen in Folge riss mit dem enttäuschenden Unentschieden gegen Hillerød, doch das ändert nichts an dem guten Gefühl nach dem ersten Saisonviertel.

„Wir haben als Mannschaft solide ausgesehen. Der erste Zyklus ist vor der Länderspiel-Pause zu Ende gegangen. Jetzt beginnt ein neuer, wo wir weiter hart arbeiten und die richtige Balance finden müssen, zwischen Demut der 1. Division gegenüber und dem Selbstvertrauen und der Selbstsicherheit nach den gezeigten Leistungen“, sagt der Sønderjyske-Trainer.

Die Hellblauen haben aus den ersten acht Spielen 17 Punkte geholt, drei weniger als AaB.

 

Peter Christiansen ist mit sieben Toren der erfolgreichste Torschütze seiner Mannschaft. Foto: Karin Riggelsen

„In einigen Phasen der Spiele sind wir nicht dominant genug gewesen und haben auch ein wenig die Kontrolle verloren, aber wir haben im Schnitt ein Gegentor pro Spiel kassiert und 22 Tore erzielt. Es ist schwer, damit unzufrieden zu sein. Es treffen jetzt die beiden Mannschaften aufeinander, die bislang am meisten Ballbesitz hatten. Wir können nicht beide das Spiel dominieren. Es wird interessant zu sehen, wer damit mehr Erfolg hat. Ich freue mich auf ein tolles Spiel, wo die Favoritenrolle nicht bei uns liegt“, so Thomas Nørgaard vor dem Spitzenspiel.

Der Sønderjyske-Trainer schiebt die Favoritenrolle von sich, sieht aber durchaus gute Chancen, mit einem Sieg die Tabellenführung zu übernehmen.

„Ich betrachte AaB als Superliga-Mannschaft. Der Respekt ist groß, das ist eine tüchtige Mannschaft. Wir werden aber nichts ändern und gehen das Spiel an wie die anderen auch. Nur weil der Gegner von der Papierform her stärker aussieht als wir, werden wir nichts ändern – dann bekämen wir nur eine schlechtere Ausgabe unserer Mannschaft zu sehen“, meint der Trainer.

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Siegfried Matlok Senior-Korrespondent
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