Eishockey

Sønderjyske kann doch noch in der eigenen Arena gewinnen

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Jacob Schmidt-Svejstrup war mit drei Toren der herausragende Spieler.

Nach fünf Heimniederlagen in Folge ist der Bann gegen die Rødovre Mighty Bulls gebrochen. Für Trainer Stockfisch ein wichtiger Sieg für die Moral.

Sønderjyske Ishockey kommt abseits vom Eis nicht zur Ruhe, und auch sportlich lief es zuletzt alles andere als rund. Die Turbulenzen hinter den Kulissen haben mit Sicherheit auch auf die sportlichen Leistungen abgefärbt, die zuletzt mehr als durchwachsen waren.

Die Mannschaft hat nach einem offenen Gespräch mit den Eigentümern am Freitag zumindest eine erste Reaktion gezeigt und sich mit einem harterkämpften 6:4-Sieg gegen die Rødovre Mighty Bulls drei Punkte gesichert.

2:0 nach 89 Sekunden

„Die letzten Wochen sind ereignisreich gewesen. Es ist klar, dass so etwas auch in den Köpfen der Spieler steckt. Das war ein guter Sieg für die Moral und ein guter Schritt in die richtige Richtung“, meint Sønderjyske-Trainer Casper Stockfisch zum „Nordschleswiger“.

Nach fünf Heimniederlagen in Folge konnte der Bann gebrochen werden. Sønderjyske legte los wie die Feuerwehr und führte nach 89 Sekunden bereits mit 2:0. Als die Führung zu Beginn des zweiten Drittels auf 4:1 ausgebaut wurde, deutete sich ein Schützenfest an, doch zwei Gegentore brachten Sønderjyske aus dem Konzept.

„Wir haben das Spiel in den ersten 30 Minuten total dominiert und haben 99,9 Prozent richtig gemacht, aber in den letzten 30 Minuten waren die Angst vor einer Niederlage und das fehlende Selbstvertrauen mehr als deutlich. Alles war sehr verkrampft, aber wir haben den Sieg über die Zeit gebracht. Der große Unterschied war, dass wir nach Fehlern diesmal mit großer Einsatzbereitschaft den Fehler wieder ausgebügelt haben“, sagt der Sønderjyske-Trainer.

Noch Final-Four-Chancen

Sønderjyske spielt noch am Freitag in Herning und am Sonntag zu Hause gegen Rungsted, bevor die vier Teilnehmer des Pokal-Final-Fours ermittelt werden.

Herning (13 Spiele/35 Punkte) führt die Tabelle vor Herlev (13 Spiele/35 Punkte), Aalborg (14 Spiele/22 Punkte), Odense (13 Spiele/19 Punkte), Sønderjyske (14 Spiele/17 Punkte), Esbjerg (14 Spiele/17 Punkte), Frederikshavn (13 Spiele/14 Punkte), Rødovre (15 Spiele/12 Punkte) und Rungsted (13 Spiele/12 Punkte) an.

 

Sønderjyske - Rødovre MB (3:1,1:1,2:2) 6:4

1:0 Jacob Schmidt-Svejstrup (0:52/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Gustav Nielsen), 2:0 Matt Kopperud (1:29/Ass.: Jospeh Jonsson, Victor Schmidt Nielsen), 2:1 Mathias Hansen (4:22/5 gegen 4), 3:1 Jacob Schmidt-Svejstrup (9:01/Ass.: Nicolas Werbik, Oskar Drugge/5 gegen 4), 4:1 Albert Schioldan (22:26/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Jacob Schmidt-Svejstrup), 4:2 Joonas Niemelä (33:40/5 gegen 3), 4:3 Marcus Almquist (41:16), 5:3 Nikolaj Krag-Christensen (57:42/Jacob Schmidt-Svejstrup, Rasmus Lyø), 6:3 Jacob Schmidt-Svejstrup (58:02/Ass.: Oskar Drugge, Rasmus Lyø), 6:4 Joonas Niemelä (59:49).

Zeitstrafen: Sønderjyske 5x2 - Rødovre 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Thomas Buchardt Andersen/Nicolaj Binderup Juhl. Zuschauer: 2.013.