Treibhausgase

EU-Kommission zählt dänischen Klimaplan an

EU-Kommission zählt dänischen Klimaplan an

EU-Kommission zählt dänischen Klimaplan an

dodo
Kopenhagen
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Die dänischen Klimaziele reichen der EU-Kommission nicht aus. Foto: Jens Nørgaard Larsen / Ritzau Scanpix

Eine Überprüfung der EU-Kommission hat deutliche Mängel an der Umsetzung der dänischen Ziele offengelegt. Wie schlimm der Zustand des Weltklimas ist, zeigt währenddessen ein Foto eines dänischen Forschers aus Grönland.

Die EU-Kommission hat den dänischen Klimaplan der kommenden zehn Jahre untersucht – und kommt zu dem Ergebnis: nicht ausreichend.

Es werde Dänemark empfohlen, Schritte einzuleiten, sollen die Pläne zur Reduktion von Treibhausgasen wirklich bis 2030 eingehalten werden, heißt es in dem Bericht der Kommission.

Speziell kritisiert die Europäische Union, dass es keine genauen Pläne dafür gibt, die Wirtschaftlichkeit im Bausektor zu erhöhen. Auch Anpassungen in der Verkehrspolitik werden vermisst.

Ein Foto geht um die Welt

Wie akut das Problem der durch Treibhausgase verursachten Erderwärmung ist, belegt auch ein Foto des Klimaforschers Steffen M. Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut (DMI), das derzeit um die Welt geht.

Ein Foto, das weltweit Aufmerksamkeit erregt. Foto: Steffen Olsen / AFP / Ritzau Scanpix

Es zeigt ein Rudel Schlittenhunde in Grönland, das durch Wasser läuft, wo eigentlich Schnee liegen sollte. DMI wurde bereits von Medien aus der ganzen Welt kontaktiert, darunter unter anderem BBC, CNN, The Guardian, Der Spiegel und National Geographics, um die Geschichte hinter dem Foto zu erfahren.

„Ich habe versucht, eine problematische Situation zu dokumentieren, auf die wir bei unserer Arbeit getroffen sind. Ich persönlich fand sie etwas unwirklich. Ich habe aber nicht gedacht, dass ein Amateurfoto, das mit einem Smartphone gemacht wurde, so viel Aufmerksamkeit erregt“, so Olsen zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Selbst der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat und Klimaschützer, Al Gore, fragte bei DMI an, ob er das Foto verwenden dürfe.

Steffen M. Olsen nahm das Foto am 13. Juni in der Nähe des Ortes Qaanaaq im Nordwesten Grönlands auf. Dort wurden vergangene Woche bis zu 17,3 Grad gemessen.

Der Forscher berichtet, dass das Wasser über eine Strecke von acht Kilometern auf dem Eis stand und dann irgendwann so tief wurde, dass die Gruppe eine andere Route nehmen musste.

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