Gesundheitsbereich

Einheitliche Standards für eine bessere Gesundheit der Senioren

dodo
Kopenhagen
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Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau-Scanpix

Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby meint, dass der Einsatz für ältere Menschen von Kommune zu Kommune zu unterschiedlich ist.

Es muss gleiche und verbindliche Standards geben, welche Gesundheitsangebote die Kommunen den Bürgern bieten, wenn wir die Gesundheit der Älteren verbessern wollen, sagt Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre).

Sie bezieht sich auf einen neuen Bericht der Gesundheitsbehörde, wonach sich die physische und mentale Gesundheit von Senioren seit 2010 nicht verbessert hat.

„Ich denke, es ist richtig ärgerlich, dass es so viele gibt, bei denen sich die physische Gesundheit nicht verbessert, und das es so große soziale Unterschiede gibt“, so die Ministerin zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Gemeinsame Standards

In seiner neuen Gesundheitsreform plant die Regierung gemeinsame Standards in den kommunalen Gesundheitsangeboten. Dies könne zu deutlichen Verbesserungen führen, meint die Ministerin.

„Es gab eine Tendenz, dass die Kommunen alle ihre eigenen Modelle entwickelt haben und zu wenig darauf geachtet haben, wie diese funktionieren, und wie sie verbessert werden können“, sagt Ellen Trane Nørby.

Die Sozialdemokraten fordern zur Umsetzung der Ziele mehr Geld für den Seniorenbereich abzusetzen. „Wir brauchen Geld, um die steigende Zahl an älteren Menschen versorgen zu können“, sagt die Sprecherin für Gesundheitspolitik der Sozialdemokraten, Astrid Krag.

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