Neue Analyse

„Weltüberlastungstag“ am Mittwoch erreicht

„Weltüberlastungstag“ am Mittwoch erreicht

„Weltüberlastungstag“ am Mittwoch erreicht

jt/ritzau
Kopenhagen
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Regenwald-Abholzung am Amazonas in Brasilien. Foto: dpa

Am Mittwoch, dem 2. August hat die Welt die Naturressourcen für 2017 verbraucht. Fast eine Woche früher als im vergangenen Jahr. Auch Dänemark gehört zu den Großverbrauchern.

Am Mittwoch hat die Weltbevölkerung den Weltüberlastungstag erreicht. Das heißt, dass ab dem Tag mehr Naturressourcen verbraucht wurden, als die Erde produzieren kann. Im vergangenen Jahr lag dieser „Earth Overshoot Day“ noch sechs Tage später, wie eine neue Analyse der Weltnaturschutzorganisation WWF zeigt.

Global verbraucht die Bevölkerung so viel, als hätte sie 1,7 Erdbälle zur Verfügung. Dänemark liegt im Vergleich der Länder, die am meisten Naturressourcen verbrauchen, auf Platz 18. Wenn alle so viel wie Dänemark verbrauchen würden, müssten 3,6 Erdbälle in Anspruch genommen werden. Die oberen Plätze werden von Luxemburg und Katar eingenommen. Die Untersuchung wurde vom Analysepartner der WWF, Global Footprint Network, durchgeführt. Dieser hat die CO2-Werte, die Landwirtschaft, die Waldabholzung und Fischerei aller 182 Länder miteinander verglichen.

„Wir überfischen unsere Fischbestände, wir fällen unsere Regenwälder und überbeanspruchen unsere Landwirtschaftsflächen. Der Überverbrauch der Menschen setz die Natur und Tiere unter einen massiven, für die Erde unhaltbaren Druck aus“, sagt der Generalsekretär des WWF in Dänemark, Bo Øksnebjerg. Die Welt sollte ihm zufolge nachhaltiger und zukunftsorientierter produzieren.

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