Corona-Maßnahmen

Impftermin soll jetzt einfacher zu buchen sein

Impftermin soll jetzt einfacher zu buchen sein

Impftermin soll jetzt einfacher zu buchen sein

Ritzau/nb
Kopenhagen
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Hier wird Henrik Brian Ditlevsen in der Wohnanlage Aage Holmsvej in Hjørring geimpft. Künftig soll es einfacher werden, einen Termin für eine Impfung zu bestellen, teilen die Dänischen Regionen mit. (Archivfoto) Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Die fünf Regionen des Landes haben ihr Buchungssystem aktualisiert, sodass es künftig leichter sein soll, einen Termin für eine Impfung gegen das Corona-Virus zu finden.

Personen, die eine Benachrichtigung darüber erhalten haben, dass sie sich zur Impfung anmelden können, werden künftig automatisch den ersten freien Termin angezeigt bekommen, wenn sie online einen Zeitpunkt für eine Impfung gegen das Corona-Virus bestellen wollen.

Dies teilt „Danske Regioner“ mit, die für das Buchungssystem vaccine.dk verantwortlich sind.

„Ab heute können Bürger, nachdem sie sich eingeloggt haben, den ersten freien Termin für die erste Impfung an den fünf nächstgelegenen Impfstationen sehen. Damit wird es für die Bürger einfacher zu sehen, wo und wann es einen freien Zeitpunkt für eine Impfung gibt“, teilt „Danske Regioner“ in einem schriftlichen Kommentar mit.

Systemänderung bereits in Kraft

Die Systemänderung ist bereits am Montag in Kraft getreten. Zuvor hatte es eine Reihe an Kritik bezüglich der Möglichkeit, einen freien Termin zu finden, gegeben.

Die Kritik richtete sich dagegen, dass es schwer gewesen sei, einen freien Zeitpunkt zu finden, da man auf der Internetseite zunächst einen Ort in der Nähe wählen musste und sich dann von Datum zu Datum weiterklicken musste, bis ein freier Zeitpunkt auftauchte.

Tausende Bürger warten vergeblich

„Politiken“ berichtete am Montag, dass Tausende Bürger vergeblich in der Schlange auf der Internetseite gestanden hätten.

Einer der Gründe, weshalb es schwierig war, einen freien Zeitpunkt zu finden, war, dass nicht automatisch ein Zeitpunkt für die zweite Impfung angezeigt wurde, die man innerhalb von zwei Wochen verabreicht bekommen soll. Das hat die Bürger auf eine Schnitzeljagd im System geschickt. Oftmals ohne Glück.

Etwas, an dem man auch bei „Danske Regioner“ arbeitet.

Weitere Verbesserungen geplant

„Die Arbeit mit der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit hört hier nicht auf. Es wird laufend daran gearbeitet, das System weiterzuentwickeln. Im nächsten Monat erwarten wir, dass vacciner.dk frei verfügbare Termine sowohl für die erste als auch für die zweite Impfdosis gleichzeitig anzeigen kann“, teilt „Danske Regioner“ mit.

Zu viele Einladungen verschickt

Ein weiterer Grund, weshalb es schwierig sein kann, einen freien Zeitpunkt zu finden, ist auch dem Umstand geschuldet, dass zu viele Einladungen verschickt wurden im Verhältnis zu der momentan zur Verfügung stehenden Menge an Impfdosen.

Dies schreibt „Danske Regioner“ auf der eigenen Internetseite.

„Wenn du zu einer Impfung eingeladen worden bist, kann es passieren, dass du keinen freien Termin findest. Dies ist in der weiterhin begrenzten Anzahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen in Dänemark begründet. Du musst leider geduldig sein“, schreibt „Danske Regioner“.

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