Zugunglück

Zahl der Todesopfer gestiegen

jt
Nyborg
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Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

In der Nacht zu Donnerstag habe die Ermittler im Unglückszug zwei weitere Tote entdeckt. Demnach sind acht Personen beim Zugunglück am Mittwochmorgen gestorben.

Weitere zwei Personen sind nach dem verheerenden Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt am Mittwochmorgen verstorben. Das berichtet die Polizei von Fünen am Donnerstagmorgen in einer Pressekonferenz. Zunächst waren sechs Personen ums Leben gekommen. „Doch unsere Untersuchungen im Laufe der Nacht haben leider ergeben, dass zwei weitere Personen beim Unglück getötet wurden“, erklärt Polizeirat Arne Gram.

Er weist darauf hin, dass die ersten Untersuchungen an der Unglücksstelle von Wind und Wetter erschwert wurden. „Auch die schweren Schäden am Zug haben verhindert, dass wir am Unglücksort in alle Ecken des Zuges vordringen konnten“, so Gram zur Frage, warum die Polizei die Zahl der Todesopfer hochstufte.

Sein Kollege Lars Bræmhøj erklärt zudem, dass die Polizei vier der Todesopfer identifiziert hat. Sie mussten ihm zufolge zum Teil Zahnkarten und einen DNA-Vergleich verwenden, um die Leichen zu identifizieren. Bei den Toten handelt es sich um fünf Frauen und drei Männer. Darüber hinaus wurden beim Unglück 16 Personen verletzt. Zwei seien laut Polizei noch in der Uniklinik von Odense.

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